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29.03.2011

02:19 Uhr

Libyen

Deutschland fordert schärfere Sanktionen

Libyen ist von seinen Öl- und Gasexporten abhängig. Deshalb fordert Deutschland schärfere Sanktionen um das Gaddafi-Regime in die Knie zu zwingen.

Deutschland fordert ein Gas- und Ölembargo für Libyen. Auch die deutsche Wintershall wäre davon betroffen, die in Libyen Öl fördert. Quelle: dpa

Deutschland fordert ein Gas- und Ölembargo für Libyen. Auch die deutsche Wintershall wäre davon betroffen, die in Libyen Öl fördert.

New YorkDeutschland hat schärfere Sanktionen gegen Libyen im UN-Sicherheitsrat gefordert. Die erweiterten Strafen müssten ein umfassendes Öl- und Gasembargo beinhalten, sagte der deutsche Vize-Botschafter Miguel Berger nach Angaben westlicher Diplomaten am Montag (Ortszeit) in der geschlossenen Sitzung des Sicherheitsrates.

Zuvor hatte das mächtigste der UN-Gremien über die bisherigen Erfolge der schon verhängten Sanktionen beraten. Bei der Abstimmung über die letzte Resolution, die auch Luftschläge zulässt, hatte sich Deutschland enthalten. „Die Bundesregierung ist weiter zutiefst beunruhigt über die andauernden Menschenrechtsverletzungen und die Situation der Zivilbevölkerung in Libyen“, sagte Berger im Sicherheitsrat.

„Deutschland unterstützt eine zügige zielgerichtete Ausweitung der Sanktionen.“ Das betreffe Reisebeschränkungen, das Einfrierens von Konten und das Waffenembargo. „In Anbetracht der Abhängigkeit des Regimes von Öl- und Gaseinnahmen setzt sich Deutschland darüber hinaus für ein gezieltes Öl- und Gasembargo ein.“

Von

dpa

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