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21.10.2012

09:35 Uhr

Libyen

Gaddafi-Sohn bei Kämpfen getötet

Bei Kämpfen in einer der letzten Gaddafi-Hochburgen Libyens soll der jüngste Sohn des ehemaligen Machthabers getötet worden sein. Auch melden Medien die Festnahme von Gaddafis früherem Sprecher.

Gaddafis früherer Regierungssprecher Moussa Ibrahim soll bei den Kämpfen gefangengenommen worden sein. dapd

Gaddafis früherer Regierungssprecher Moussa Ibrahim soll bei den Kämpfen gefangengenommen worden sein.

TripolisLibyen feiert den Jahrestag des Todes von Ex-Diktator Gaddafi und verkündet zugleich den Tod seines jüngsten Sohnes. Genau ein Jahr nach dem Tod des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi soll sein Sohn Chamis getötet worden sein, berichtete am Samstag der Fernsehsender Libya TV.

Nach diesen Angaben starb der Sohn, der bereits während des Bürgerkrieges im vergangenen Jahr totgesagt worden war, bei einem Gefecht zwischen Milizionären in der Stadt Bani Walid. Der 29 Jahre alte Gaddafi-Sohn hatte während der Herrschaftszeit seines Vaters eine Brigade der Regimetruppen kommandiert.

In der Hauptstadt Tripolis versammelten sich am Samstagabend Hunderte von Menschen, um den Jahrestag von Gaddafis Tod zu feiern. Sie schwenkten Fahnen und zündeten Feuerwerksraketen.

Für Verwirrung sorgte unterdessen ein Bericht über die Festnahme von Gaddafis früherem Regierungssprecher Moussa Ibrahim. Er wurde nach Angaben aus dem Kabinett vom Samstag in Tarhouna, 70 Kilometer südöstlich von Tripolis, gefasst. Am Abend wurde auf einer ihm zugeordneten Seite im sozialen Netzwerk Facebook eine Tonbandaufnahme veröffentlicht, in der er seine Festnahme dementiert. Allerdings konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob dies tatsächlich die Stimme Ibrahims war.

Moussa Ibrahim war Sprecher des Gaddafi-Regimes während der Zeit des Bürgerkriegs. Nach Angaben eines Reporters des Senders Al-Dschasira wurde Ibrahim gefasst, als er aus Bani Walid fliehen wollte.

Kommentare (9)

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Jimmy

21.10.2012, 09:55 Uhr

Also in Libyen amüsiert man sich köstlich darüber, dass die westliche Presse jede Räuberpistole glaubt.

In Bani Walid hat es ein Massaker an Zivilisten gegeben, um dies zu kaschieren erzählt man jetzt ein Märchen vom Aufstand von Gadhafi Anhängern, welche auch noch vom "Phantom" Chamis angeführt wurden.
Das Handelsblatt sollte mal wieder ein paar richtige Reporter/Korrespondenten anstellen, und nicht nur Praktikanten die Aljazeera oder WSJ Artikel durch den Google Translator jagen

adyge

21.10.2012, 11:29 Uhr

Alles richtig

salpeter

21.10.2012, 11:34 Uhr

...wir haben doch...doch...Meinungs-, und Pressefreiheit. Gelebte!

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