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13.05.2011

22:59 Uhr

Libyen

Nato setzt Luftangriffe fort

So lange die Menschenrechtsverletzungen in Libyen weitergehen, will die Nato die Rebellen mit Luftangriffen gegen die Truppen des Machthabers Gaddafi unterstützen. Auch finanziell will die US-Regierung helfen.

Anders Fogh Rasmussen und Barack Obama demonstrierten beim Treffen in Washington Entschlossenheit. Quelle: dapd

Anders Fogh Rasmussen und Barack Obama demonstrierten beim Treffen in Washington Entschlossenheit.

WashingtonDie Luftangriffe in Libyen werden nach Angaben der US-Regierung so lange fortgesetzt, bis Machthaber Muammar al Gaddafi nicht mehr gewaltsam gegen sein eigenes Volk vorgeht. US-Präsident Barack Obama und Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen stimmten darin überein, dass die Militäreinsätze bereits zahllosen Menschen das Leben gerettet hätten, erklärte das Weiße Haus nach einem Treffen der beiden.

Sprecher Jay Carney sagte, die USA suchten außerdem nach Möglichkeiten, die libyschen Rebellen finanziell besser zu unterstützen. Die Gegner von Machthaber Muammar al Gaddafi brauchen nach eigenen Angaben in den kommenden Monaten bis zu drei Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro), um Gehälter, Lebensmittel, Medikamente und andere Vorräte finanzieren zu können.

Die US-Regierung hat die finanzielle Unterstützung für die Rebellen ausgeweitet, erkennt anders als Frankreich und Italien den Übergangsrat bislang aber nicht als rechtmäßige Vertretung des libyschen Volkes an. Vertreter des Gremiums kamen am Freitag in Washington mit Kongressmitgliedern zusammen. Gespräche mit Obama waren nicht geplant.

Von

dapd

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

13.05.2011, 23:29 Uhr

Es gibt auch Quellen, die von Greueltaten der Rebellen berichten, DA sind wohl beide Seiten nicht sehr zimperlich. Nur komisch, dass hier richtig Geld in einer "Verteidigung" der Bevölkerung reingepumpt wird und in Syrien wird mit Panzern auf das unbewaffnete Volk geschossen. Und wir wissen noch immer nicht richtig, wer denn die Rebellen sind und was sie am Ende für eine Regierungsform einrichten wollen. Aber egal, unsere Firmen werden auf jeden Fall verdienen und die Toten sind dann schnell wieder vergessen. Kollateralschaden eben. Hoffen wir mal, dass am Ende nicht auch 1 Millionen dran glauben mussten wie im Irak und dann das ganze Land viel instabiler ist als ers zuvor war. http://bit.ly/h9mZti

Montaillou

13.05.2011, 23:49 Uhr

"Im Hintergrund wird bereits eine Zentralbank gegründet, es werden die verstaatlichten Ölfirmen privatisiert, und man bohrt bereits in den Hoheitsgewässern von Libyen nach Öl. Man wartet gar nicht, bis es vorüber ist. Man beginnt gleich." Zitat Prof. Franz Hörmann

Account gelöscht!

14.05.2011, 05:02 Uhr

An die HB Redaktion :

das ist nicht der Herr Anders Fogh Rasmussen im Bild, nur zur Info :-)

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