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14.04.2011

03:22 Uhr

Libyen

USA dokumentieren Gräueltaten in Misrata

Menschenrechtsverletzungen sind in zentrales Argument gegen Gaddafi. Neue Äußerungen der US-Außenministerin Hillary Clinton nähren den Verdacht, dass die Milizen des libysche Machthabers die Zivilbevölkerung angreifen.

Ein Mann mit Schussverletzung wird in Misrata untersucht. Quelle: dpa

Ein Mann mit Schussverletzung wird in Misrata untersucht.

WashingtonArtillerie, Heckenschützen und Panzer gegen die Bewohner von Misrata: Die Berichte über Gräueltaten der Truppen des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi mehren sich.

US-Außenministerin Hillary Clinton sagte am Mittwoch, Miliz und Söldner Gaddafis bombardierten Wohnviertel, zerstörten Lebensmittellager und schnitten die Wasser- und Stromversorgung ab, um die Bewohner in Misrata durch Aushungern zur Aufgabe zu zwingen.

Heckenschützen zielten auf Menschen, die medizinische Hilfe suchten, erklärte sie unter Berufung auf Berichte, die den USA vorlägen. Gaddafi setze Panzer in Wohnvierteln ein, tausende Menschen seien bereits aus ihren Häusern vertrieben worden. Das Gaddafi-Regime habe zudem den Angriff auf humanitäre Hilfslieferungen angeordnet.

Die Angriffe auf die Zivilbevölkerung müssten aufhören, forderte Clinton. Die USA dokumentierten die Gräueltaten der Gaddafi-Truppen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen zu können.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Che

14.04.2011, 08:24 Uhr

Shalom i Spiritui Sancto Vatikan,God bless the USA.

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