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08.06.2012

00:32 Uhr

Lohn-Ungerechtigkeit

Streik könnte Wahl in Griechenland lahmlegen

Die Mitarbeiter der Städte und Gemeinden wollen während der Griechenland-Wahl streiken. Sie verdienten deutlich weniger als ihre Kollegen bei den Ministerien, sagt die Gewerkschaft und kündigt ein „Chaos“ an.

Ein Vorwahlkiosk der Rechtspartei in Griechenland. dpa

Ein Vorwahlkiosk der Rechtspartei in Griechenland.

AthenDie Neuwahlen in Griechenland könnten von einem landesweiten Streik lahmgelegt werden. Die Gewerkschaft der Angestellten bei Städten und Gemeinden (POE-OTA) kündigte am Donnerstag einen zweitägigen Streik vom 16. bis 17. Juni an. Auch vorbereitende Arbeiten sollen demnach liegen bleiben.

Ihre Mitarbeiter bekämen deutlich weniger Geld für die im Rahmen der Wahlen anfallende Arbeit als Regierungsmitarbeiter, sagte Gewerkschaftschef Themis Balassopoulos. Bei den Wahlen am 6. Mai lag der Lohn für Angestellte einer Stadt demnach bei 60 Euro, während Mitarbeiter des Innenministeriums ein vielfaches davon erhalten haben.

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„Das ist eine Provokation“, sagte Balassopoulos und kündigte ein „Chaos“ an.

Die Übergangsregierung teilte mit, sie werde „alles Notwendige“ tun, um eine Störung der Wahlen am 17. Juni zu verhindern. Mitarbeiter von Städten und Gemeinden sind bei Wahlen unter anderem für die Einrichtung er Wahlbüros und Wahlkabinen verantwortlich.

Von

dapd

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

08.06.2012, 01:21 Uhr

Griechenland ist so langsam der Pausenclown der EU.

Kofinas

08.06.2012, 06:06 Uhr

Wer nichts mehr zu verlieren hat, den verlässt die Achtung vor sich selbst...

Account gelöscht!

08.06.2012, 06:37 Uhr

Kein Geld mehr in den Kassen, und dann streiken wollen!
Wie dämlich sind die Griechen eigentlich? Kapieren die nicht endlich mal, daß die Abzockerei ein Ende hat und daß wir Deutsche da keine Lust mehr haben, noch weiter feiernde, faule Griechen zu alimentieren? Solche Gemeindemitarbeiter gehören fristlos gekündigt, wenn sie streiken wollen!

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