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12.06.2016

22:11 Uhr

Los Angeles

Polizei nimmt Waffenträger vor Schwulen-Parade fest

Nach dem Massaker in Orlando erhöhen die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen bei Schwulen-Paraden. In Santa Monica nehmen sie wenig später einen Mann fest. In seinem Wagen wurden zahlreiche Waffen gefunden.

Nach dem Anschlag auf einen Schwulenclub in Orlandowaren die Sicherheitsvorkehrungen bei Gay-Pride-Paraden erhöht worden. AFP; Files; Francois Guillot

Schwulen-Parade in Philadelphia

Nach dem Anschlag auf einen Schwulenclub in Orlandowaren die Sicherheitsvorkehrungen bei Gay-Pride-Paraden erhöht worden.

Los AngelesVor Beginn einer großen Schwulen-Parade in Los Angeles ist im kalifornischen Santa Monica ein bewaffneter Mann festgenommen worden, wie US-Medien am Sonntag berichteten. Eine Sprecherin der Bundespolizei FBI bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Behörde mit der Polizei ermittle. Nach dem Anschlag auf einen Schwulenclub in Orlando (Florida) mit 50 Toten waren die Sicherheitsvorkehrungen bei der Gay-Pride-Parade in West Hollywood am Sonntag erhöht worden.

Der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti, sagte vor Beginn der Feiern, dass der Umzug wie geplant stattfinden werde. Ein Zusammenhang mit der Attacke in Orlando und der Festnahme in Santa Monica ist nach Angaben der Ermittler nicht festgestellt worden.

Die schlimmsten Amokläufe und Bluttaten in den USA

1. August 1966

Von einem Turm der der Universität von Texas schießt ein Amokläufer mehr als eine Stunde lang auf Passanten. Mindestens 14 Menschen werden getötet.

18. Juli 1984

In einem Schnellrestaurant in Kalifornien erschießt ein 41-Jähriger wahllos 21 Menschen. Er wird von einem Polizisten erschossen.

16. Oktober 1991

Im Texanischen Killeen tötet ein Mann in einer Cafeteria 23 Menschen. Anschließend begeht er Suizid.

20. April 1999

Zwei Schüler erschießen an der Columbine High School in Littleton (Colorado) zwölf Schüler und einen Lehrer und verletzen 24 Menschen. Die Täter nehmen sich das Leben.

April 2007

An der Technischen Universität von Virginia erschießt ein Student 32 Menschen und verletzt 15. Die Tat gilt als der bis dahin blutigste Amoklauf in der Geschichte der USA.

April 2009

In Binghamton (New York) erschießt ein Mann 13 Menschen in einem Verwaltungsgebäude.

November 2009

In der Militärbasis Fort Hood (Texas) tötet ein Armeepsychologe 13 Menschen und verletzt 42.

Juli 2012

Während der Mitternachts-Preview eines „Batman“-Films tötet ein 24-Jähriger in einem Kino in Aurora (Colorado) zwölf Menschen. 70 werden verletzt.

Dezember 2012

Beim bis dahin schlimmsten Amoklauf an einer US-Schule kommen in Newtown (Connecticut) 27 Menschen ums Leben, darunter 20 Kinder. Der 20-jährige Schütze tötet sich selbst.

Dezember 2015

 Im kalifornischen San Bernardino töten ein Mann und eine Frau 14 Menschen. Sie sterben später im Kugelhagel der Polizei. Es handelte sich um einen islamistischen

Den Berichten zufolge nahm die Polizei am Sonntagmorgen einen Mann fest, in dessen Fahrzeug zahlreiche Waffen gefunden wurden. Der Mann soll erklärt haben, dass er an den Schwulen-Feierlichkeiten am Wochenende in Los Angeles teilnehmen wollte.

Auch in Washington seien die Sicherheitsvorkehrungen bei einer für Sonntag geplanten Schwulenfeier in der Hauptstadt verstärkt worden. Dies teilte Bürgermeisterin Muriel Bowser mit.

Von

dpa

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