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27.08.2015

17:21 Uhr

Luftschläge gegen IS

Dänemark zieht Kampfjets zurück

Reparaturbedürftige Flugzeuge, überarbeitete und gestresste Soldaten: Der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat reibt das dänische Militär auf. Die Regierung zieht Truppen ab. Ob sie zurück müssen, ist unklar.

Mit sieben Kampfjets, einem Transportflugzeug und rund 140 Soldaten beteiligt sich Dänemark derzeit am Krieg gegen den Islamischen Staat. Reuters

F16-Kampfjet

Mit sieben Kampfjets, einem Transportflugzeug und rund 140 Soldaten beteiligt sich Dänemark derzeit am Krieg gegen den Islamischen Staat.

KopenhagenDänemark zieht seine Jagdflieger aus dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurück. Außenminister Kristian Jensen sagte am Donnerstag, die F16-Kampfflugzeuge würden mit Ablauf des Mandats am 2. Oktober in die Heimat zurückkehren. Die Regierung wünsche, ihren Einsatz im Irak und Kuwait fortzusetzen, darüber solle aber erst im nächsten Jahr entschieden werden.

Die Dänen sind zurzeit mit sieben F16-Kampfjets, einem Hercules-Transportflugzeug und rund 140 Soldaten am internationalen Kampf gegen den IS beteiligt. 120 weitere Soldaten bilden irakische Sicherheitskräfte aus. Die Truppen sollen vor Ort stationiert bleiben. Die Flugzeuge haben bei 490 Einsätze 448 Bomben abgeworfen.

Im Juli hatten die Gewerkschaft der Soldaten und militärische Vertrauensleute in einem Brief an Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen und andere Parteichefs gefordert, den Einsatz nicht zu verlängern. Die Flugzeuge seien reparaturanfällig, die Soldaten extrem gestresst, überarbeitet und bräuchten eine Pause.

Von

dpa

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