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21.10.2013

10:45 Uhr

Luxemburg

Koalition von Junckers CSV mit Liberalen wahrscheinlich

Bei den Parlamentswahlen musste Luxemburgs Premierminister deutliche Verluste hinnehmen. Im Amt möchte er dennoch bleiben. Dafür bahnt sich nun eine Koalition seiner CSV Partei mit den Liberalen an.

Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker: „Ich beanspruche für meine Partei den Führungsanspruch in diesem Land“. dpa

Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker: „Ich beanspruche für meine Partei den Führungsanspruch in diesem Land“.

LuxemburgNach der Parlamentswahl in Luxemburg zeichnet sich nach Expertenmeinung eine Koalition von Jean-Claude Junckers Christlich-Sozialer Volkspartei (CSV) und den Liberalen ab. „Es deutet vieles darauf hin, dass die CSV und die liberale Demokratische Partei sehr ernste Gespräche über eine Koalition führen werden“, sagte der Trierer Politikwissenschaftler Wolfgang Lorig am Montag. Allerdings hinge es davon ab, wen Luxemburgs Großherzog Henri mit der Regierungsbildung beauftrage.

Premierminister Juncker hatte am Sonntagabend bereits klar gemacht, dass er trotz deutlicher Verluste seiner CSV die nächste Regierung des Großherzogtums leiten wolle. „Ich beanspruche für meine Partei den Führungsanspruch in diesem Land“, sagte er. Nach wie vor denkbar ist aber auch eine Drei-Parteien-Koalition aus Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen.

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Am Vormittag kam das alte Kabinett Junckers zu einer letzten Sitzung zusammenkommen. Danach bietet der Premierminister Staatschef Großherzog Henri den Rücktritt der Regierung an. Damit fällt der Startschuss zur Bildung einer neuen Regierung: Die Parteipräsidenten werden beim Großherzog der Reihe nach vorsprechen - im Anschluss benennt das Staatsoberhaupt dann normalerweise einen „Formateur“ und beauftragt diesen mit der Regierungsbildung.

Von

dpa

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