Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.11.2014

14:53 Uhr

Machtdemonstration

Russland testet erneut Interkontinentalrakete

Während die Spannungen zwischen Russland und dem Westen wachsen, demonstriert Kremlchef Wladimir Putin mit Militärmanövern und Raketentests seine Macht. Russlands Militär sei auf Verteidigung ausgerichtet, so Putin.

Präsident Wladimir Putin lässt die Muskeln spielen: Er lässt erneut Interkontinentalraketen testen. ap

Präsident Wladimir Putin lässt die Muskeln spielen: Er lässt erneut Interkontinentalraketen testen.

MoskauDie Atommacht Russland hat zum dritten Mal binnen weniger Tage eine mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete getestet. Die Rakete vom Typ Sinewa (Nato-Code: SS-N-23 Skiff) sei von einem Atom-U-Boot aus der Barentssee abgefeuert worden und auf einem Übungsgelände der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka eingeschlagen, teilte das Verteidigungsministerium der Agentur Interfax zufolge am Mittwoch mit.

Die Reichweite der Rakete liegt bei mehr als 11.000 Kilometern. Die zahlreichen Raketentests und jüngsten Militärmanöver gelten als Machtdemonstrationen Russlands inmitten wachsender Spannungen mit dem Westen im Ukraine-Konflikt.

Erst am Samstag hatten die russischen Streitkräfte über einen erfolgreichen Test einer Rakete vom Typ Topol-M (Nato-Code: SS-25 Sickle) berichtet und am vergangenen Donnerstag vom Start einer modernen Rakete vom Typ Bulawa (NATO-Code: SS-N-30).

Kampfflugzeuge über Nord- und Ostsee: Russische Bomber testen Abwehrkräfte der Nato

Kampfflugzeuge über Nord- und Ostsee

Russische Bomber testen Abwehrkräfte der Nato

Manöver wie im Kalten Krieg: Mehrere Formationen russischer Kampfjets haben Nato-Alarm ausgelöst, als sie sich Europas Grenzen näherten. Deutsche Eurofighter und andere Kampfjets sicherten den Luftraum.

Kremlchef Wladimir Putin hatte zuletzt betont, dass die Militärdoktrin Russlands auf Verteidigung und nicht auf Angriff ausgerichtet sei. Die Nato hatte unlängst die Flüge russischer Langstreckenbomber und Kampfjets weit außerhalb der Landesgrenzen als „ungewöhnlich“ bezeichnet.

Von

dpa

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr walter danielis

05.11.2014, 15:24 Uhr

Wenn es die Nato ganz genau wissen will, wird sie sehen das Putin nicht mit Steinen wirft.

Herr der Ringe

05.11.2014, 15:26 Uhr

>> Russland testet erneut Interkontinentalrakete >>


Bulawa , Topol-M, Sinewa.....das sind die Liebesgrüße, die die Russen den Yankees schicken, falls diese bescheuerten Angelsachsen glauben sollten, dass sich ein möglicher Militärkonflikt auf Europa beschränken wird.

Die Russen sind der NATO haushoch überlegen....in allen Belangen !

Die kriegsschürenden Balten, Polen, Rumänen, etc. sollten auch begreifen, dass die NATO sie niemals schützen kann, wenn sie den Russischen Bären in seiner Taiga zu sehr gereizt haben.

Für diese Kriegs-Spatzen haben die Russen bereits ihre "Iskanders" mit Reichweite um 5.000 km in Stellung gebracht.

Deutschland wird wegen Ami-Militärstützpunkte auf seinem Territorium auch als Erster ausgelöscht.

Mit den Tests seiner Waffen regt Russland die Kriegstreiber zum Nachdenken an !

Herr Josef Schmidt

05.11.2014, 16:10 Uhr

Die Russen entwicklen bereits Raketen die über den Südpol fliegen und über keine Störmassnahmen gestört oder zerstört werden können. Da nutzt den AMis der so tolle Raketenschild in Europa überhaupt nichts. Über die ganze Armada an Flugzeugträger und andere Spielzeuge lachen die nur, da genügt ein Knopfdruck und sind in wenigen Minuten weg.

Die sind den Amis und der NATO immer einen Schritt voraus. Die Lakeien glauben aber immer noch an die Unverwundbarkeit und Überlegenheit der NATO, werden aber eines Tages wenn es zu spät ist überrascht sein wie die USA reagieren wird wenn sie überhaupt noch reagieren wird.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×