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15.11.2012

04:56 Uhr

Machtübergabe

Xi Jinping ist neuer Parteichef Chinas

Auf der Sitzung der neuen Zentralkomitees am Donnerstag in Peking wurde der 59-Jährige zum Nachfolger des - aus Altersgründen - ausgeschiedenen Hu Jintao (69) gemacht.

Chinesisches Militär vor der Großen Halle des Volkes in Peking. AFP

Chinesisches Militär vor der Großen Halle des Volkes in Peking.

PekingDer neue Parteiführer soll im Zuge des Generationswechsels auf der Jahrestagung des Parlaments im nächsten März auch neuer Präsident werden.

Das Zentralkomitee der chinesischen Kommunisten ist am Donnerstag in Peking zusammengekommen, um die neue Parteiführung zu bestimmen. Nach dem Rückzug des 69-Jährigen Parteichefs Hu Jintao soll der zehn Jahre jüngere heutige Vizepräsident Xi Jinping neuer Generalsekretär werden. Um seine Führungsmannschaft gab es hinter den Kulissen ein heftiges Ringen.

Das neue Zentralkomitee billigt auf seiner ersten Sitzung das zuletzt 24-köpfige, neue Politbüro und seinen mächtigen Ständigen Ausschuss. An der Spitze des höchsten Machtorgans in China wird neben Xi Jinping voraussichtlich auch der heutige Vizepremier Li Keqiang stehen, der im März neuer Regierungschef werden soll.

Auch ist mit einer Aufnahme von Vizepremier Wang Qishan zu rechnen. Der erfahrene Krisenmanager ist am Mittwoch zum Abschluss des 18. Parteikongresses bereits neuer Vorsitzender der mächtigen Disziplinkommission geworden.

Ob der Ausschuss künftig wieder neun oder weniger Mitglieder haben wird, erschien zunächst unklar. Es wurde spekuliert, ob der engste Führungszirkel möglicherweise von Schützlingen des einflussreichen, 86-jährigen früheren Staats und Parteichefs Jiang Zemin dominiert werden dürfte.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

15.11.2012, 10:10 Uhr

In diesem Stamoka-Land schanzt ein korruptes Element dem Nächsten, der sich noch nicht auf Kosten seines armen Volkes die Taschen vollgemacht hat, die Macht zu.

Uns im Westen stört das alles nicht.

Hauptsache, wir haben das Apfel-Handy aus der Menschenschinder-Fabrik.

Genausowie T-Shirts und Jeans für 5 €, die uns mit ihrem Chemikalienmix die Haut verätzen.

Ich werde zukünftig keine Produkte "made in China" mehr kaufen.

namnor

15.11.2012, 12:20 Uhr

BASf erwirbt russiche Gasfelder-Russland liefert ein Drittel unseres Gasbedarfes. Veto aus Berlin droht. - Warum eigentlich? Russen haben sich stets als zuverlässige Vertragspartner erwiesen. Auch Diktator Stalin hielt den Pakt mit Diktator Hitler bis zum letzten Tag ein und lieferte Lebensmitttel und Erdöl, welche für den Überfall auf die Sowjetunion benötigt wurde.Zusagen wurden eingehalten. Die bekannte berliner Russophobie sollte eingegrenzt werden.

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