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11.03.2017

03:54 Uhr

Macron und Le Pen in Umfragen gleichauf

Patt in Frankreich

Die Präsidentenwahl in Frankreich bleibt spannend. Zwei Kandidaten liegen praktisch gleichauf, wenn jetzt gewählt würde, der Dritte scheint chancenlos. Die Stichwahl wird dann alles entscheiden müssen.

Marine Le Pen, (li.), Präsidentschaftskandidatin der rechten  Front National und der parteilose Emmanuel Macron liegen in jüngsten Wahlumfragen praktisch gleichauf, wenn heute Wahltag wäre. Der wegen eines Finanzskandals angeschlagene Kandidat der konservativen Republikaner, Francois Fillon, würde der Umfrage zufolge den Einzug in die zweite Runde verfehlen.. AP

Ist das Glas halbvoll oder halbleer?

Marine Le Pen, (li.), Präsidentschaftskandidatin der rechten Front National und der parteilose Emmanuel Macron liegen in jüngsten Wahlumfragen praktisch gleichauf, wenn heute Wahltag wäre. Der wegen eines Finanzskandals angeschlagene Kandidat der konservativen Republikaner, Francois Fillon, würde der Umfrage zufolge den Einzug in die zweite Runde verfehlen..

GdyniaDer parteiunabhängige Kandidat bei der französischen Präsidentenwahl, Emmanuel Macron, und die Rechtsextreme Marine Le Pen liegen laut Umfrage in der ersten Wahlrunde fast gleichauf. Auf Macron würden im ersten Wahlgang am 23. April 25,5 Prozent der Stimmen (plus 0,5 Punkte) entfallen, auf Le Pen 26 Prozent (unverändert), wie aus der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Instituts Ifop Fiducial hervorging. In der Stichwahl am 7. Mai würde sich Macron klar mit 60,5 Prozent zu 39,5 Prozent gegen Le Pen durchsetzen. Der wegen eines Finanzskandals angeschlagene Kandidat der konservativen Republikaner, Francois Fillon, würde der Umfrage zufolge mit 19,5 Prozent (plus 0,5 Punkte) den Einzug in die zweite Runde verfehlen.

Erst Anfang März war es Macron erstmals gelungen in der Beliebtheit an der ultrarechten Politikerin vorbeizuziehen. Macron profitiert insbesondere von der Schwäche Fillons, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen Scheinbeschäftigung von Familienangehörigen auf Staatskosten vorgeworfen wird. Fillon hat die Vorwürfe zwar zurückgewiesen und erklärt, er halte an seiner Kandidatur fest. Aber bislang haben ihm die Franzosen nicht verziehen.

Von

rtr

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