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19.06.2017

22:26 Uhr

Mali

Zwei EU-Mitarbeiter sterben bei Anschlag auf Hotel

Ausländer sind in Mali nirgends sicher. Das ist offenbar die Botschaft der islamistischen Terroristen in dem Land. Mit ihrem jüngsten Anschlag auf ein Touristenhotel, bei dem vier Menschen starben, wollen sie Angst verbreiten.

Jihadisten attackierten die Hotelanlage in der Hauptstadt von Mali - die Unterkunft war sehr beliebt bei Touristen. AP

Campement Kangaba, ein Hotel Resort in der Nähe von Bamako

Jihadisten attackierten die Hotelanlage in der Hauptstadt von Mali - die Unterkunft war sehr beliebt bei Touristen.

Bamako/Luxemburg Bei einem Anschlag in Mali auf ein bei Ausländern beliebtes Hotel sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern war ein portugiesisches Mitglied des EU-Ausbildungseinsatzes für die malischen Sicherheitskräfte und eine örtliche Mitarbeiterin der EU-Delegation, wie die Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag bestätigte. Zwei der vier Toten waren Angreifer, wie die Behörden des westafrikanischen Lands mitteilten.

Eine mit der Al-Kaida verbündete Extremistengruppe bekannte sich zu dem Angriff. Die erst kürzlich gegründete Nusrat al-Islam wal Muslimeen erklärte am Montag, sie habe die Tat begangen, wie die auf die Beobachtung von Extremistenseiten spezialisierte Site Intelligence Group mitteilte.

Anschlag in Mali: Womöglich Europäer unter den Opfern

Anschlag in Mali

Womöglich Europäer unter den Opfern

Wieder Terror in der malinesischen Hauptstadt Bamako: Bei einem bewaffneten Überfall auf ein Hotel sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern könnten auch Europäer sein.

Bei der Attacke vom Sonntagabend auf das Hotel „Campement Kangaba“ südlich der Hauptstadt Bamako wurden acht Menschen verletzt, 36 weitere konnten unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Darunter waren auch 13 Franzosen. Dem Auswärtigen Amt in Berlin zufolge waren unter den Toten und Verletzten keine deutschen Staatsangehörigen.

Ein rasches Einschreiten verhinderte offenbar Schlimmeres: An dem Einsatz waren Augenzeugen zufolge Sicherheitskräfte Malis, Frankreichs, der UN und der USA beteiligt.

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