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30.11.2014

15:14 Uhr

Malia und Sasha Obama

Kritik an Präsidenten-Töchtern sorgt für Empörung

Malia und Sasha Obama wirkten gelangweilt, als sie einer traditionellen Thanksgiving-Veranstaltung beiwohnten. Eine Republikanerin verurteilte die Präsidenten-Töchter deshalb scharf. Nun muss sie um ihren Job fürchten.

Sasha (links) und Malia Obama bei der traditionellen Thanksgiving-Begnadigung zweier Truthähne durch ihren Vater, US-Präsident Barack Obama. Reuters

Sasha (links) und Malia Obama bei der traditionellen Thanksgiving-Begnadigung zweier Truthähne durch ihren Vater, US-Präsident Barack Obama.

WashingtonNach abfälligen Bemerkungen über die Töchter von US-Präsident Barack Obama muss die Pressesprecherin eines republikanischen Abgeordneten um ihren Job fürchten. Ein Facebook-Eintrag, in dem Elizabeth Lauten den Präsidenten-Töchtern Malia und Sasha unter anderem einen gelangweilten Gesichtsausdruck vorwirft, löste in sozialen Netzwerken eine Welle der heißen Empörung aus. Auf Twitter wurde hundertfach die Entlassung der Sprecherin gefordert.

Die Geschichte nahm bei der traditionellen Thanksgiving-Begnadigung zweiter Truthähne durch Obama am vergangenen Mittwoch seinen Ausgang. Obamas Töchter, 16 und 13 Jahre alt, machten in der Tat einen gelangweilten Eindruck, als sie der Zeremonie beiwohnten. Von der Öffentlichkeit wurde das amüsiert zur Kenntnis genommen.

Lauten, Sprecherin des republikanischen Kongressabgeordneten Stephen Fincher aus Tennessee, ließ sich indes zu einer regelrechten Belehrungstirade hinreißen. „Zeigt wenigsten ein bisschen Klasse, respektiert Eure Rolle“, schrieb sie auf Facebook. „Zeigt Euch der Aufgabe gewachsen und handelt so, als würde es Euch etwas bedeuten, im Weißen Haus zu sein.“ Auch an den relativ kurzen Kleidern der Präsidententöchter nahm Lauten Anstoß. „Zieht Euch so an, dass Ihr Respekt verdient, und nicht einen Blick an der Bar.“

Daten und Fakten über die USA

Fläche

Mit einer Fläche von 9.809.155 Quadratkilometern sind die Vereinigten Staaten laut Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) der drittgrößte Staat der Erde.

Bevölkerung

Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug die Gesamtbevölkerung der USA im Jahr 2013 rund 317 Millionen Einwohner.

Hauptstadt

Die Hauptstadt der USA ist Washington D.C. Die Stadt selbst hat etwa 646.000 Einwohner, im Großraum haben sich etwa 5,7 Millionen Menschen niedergelassen. (Stand: 2014)

Staatsform

Die Staatsform der USA ist eine föderale und präsidentielle Republik.

Präsident

Barack H. Obama ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er befindet sich in seiner zweiten Amtszeit.

BIP

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA beläuft sich nach Angaben des Auswärtigen Amts auf etwa 16,72 Billionen US-Dollar. (Stand: 2013)

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten lag im Juli 2014 bei 6,2 Prozent. Vor der Wirtschaftskrise lag die Quote im Jahr 2007 noch bei 4,6 Prozent, 2010 stieg sie zwischenzeitlich auf 9,6 Prozent an.

Außenhandel

Die USA sind nach Angaben des Auswärtigen Amts weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2013 (nur Waren) hinter China an zweiter Stelle.

Als der Proteststurm anrollte, löschte die Pressesprecherin zwar ihren Eintrag und schickte eine Entschuldigung hinterher. Nach stundenlangem Gebet und Gesprächen mit ihren Eltern sehe sie nun ein, wie verletzend ihre Worte gewesen sein müssen, schrieb sie. Doch konnte sie die Empörung nicht wieder einfangen. Sie habe ja „schon viele unverschämte Leute gesehen“, sagte etwa die prominente Anwältin Star Jones. „Aber selten jemand so unverschämten wie Elizabeth Lauten.“ Auf Twitter verbreitete sich der hashtag #FireElizabethLauten wie ein Lauffeuer.

Von

afp

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