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01.01.2012

14:57 Uhr

Marinemanöver

Iran schießt Mittelstreckenraketen ab

Schon vor Tagen meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur den Abschuss mehrerer Raketen im Persischen Golf. Dem widersprach ein Militär-Befehlshaber. Nun hat Teheran mit den angekündigten Raketentests begonnen.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad (M.) nimmt eine Parade ab, in der Mittelstreckenraketen präsentiert werden. dpa

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad (M.) nimmt eine Parade ab, in der Mittelstreckenraketen präsentiert werden.

TeheranDer Iran hat am Sonntag mit zuvor angekündigten Raketentests begonnen. Im Rahmen eines Marinemanövers nahe der Seestraße von Hormus feuerte die Armee eine Mittelstreckenrakete ab, wie der für die Übung zuständige Admiral Mahmud Mussawi laut Nachrichtenagentur Irna sagte.

Die getestete Boden-Luft-Rakete verfüge über „die neueste Technologie, um für Radarsysteme unsichtbare Ziele und intelligente Systeme abzuwehren, die versuchen, die Flugbahn einer Rakete zu stören“, sagte Mussawi. Seinen Angaben wurde der getestete Raketentyp im Iran „entwickelt und hergestellt“.

Die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme. dpa

Die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme.

Teheran hatte am Freitag angekündigt, im Rahmen eines seit dem 24. Dezember stattfindenden Marinemanövers in der Seestraße von Hormus Raketen verschiedener Reichweiten testen zu wollen. Die Tests hatten ursprünglich bereits am Samstag beginnen sollen. Dann teilte die iranische Armee jedoch mit, erst „in den kommenden Tagen“ damit beginnen zu wollen.

Den Tests war ein verbaler Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran vorausgegangen. Irans Vizepräsident Mohammed Resa Rahimi sagte am Dienstag, im Falleder Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran im Zusammenhang mit seinem Atomprogramm werde die für Öltransporte wichtige Meerenge von Hormus blockiert. Die USA kündigten an, eine Blockade nicht hinnehmen zu wollen.

Am Samstag schlug Teheran jedoch einen versöhnlicheren Ton an und erklärte sich zur Wiederaufnahme der internationalen Gespräche über sein Atomprogramm bereit. Die Gespräche zwischen dem Iran und Vertretern der fünf UN-Vetomächte USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschlands liegen seit fast einem Jahr auf Eis.

Von

afp

Kommentare (4)

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Fritz

01.01.2012, 17:01 Uhr

Home Front Command testing SMS alert system

System will provide warnings of incoming missiles and rockets in real time according to location

The Home Front Command is conducting a test on Sunday (January 1) of a text message system that will warn residents of incoming missiles and rockets.

The system will provide warnings in real time according to location.

Sunday´s test is being conducted in the central part of the country.

Under the system, messages will be sent in four languages: Hebrew, Arabic, English and Russian.

The system was first tested during the "Turning Point 5" civil defense drill, during which alerts were sent to a number of localities in Israel.

Fritz

01.01.2012, 17:08 Uhr

Während andersorts so manche junge Erwachsene alles daran setzen, den Wehrdienst zu umgehen oder zu verweigern, gehört dieser Dienst für viele junge Israelis zu den selbstverständlichsaten Dingen - den sie wissen: Freiheit muss verteidigt werden, insbesondere wenn man von terroristischen und fanatischen Feinden umgeben ist. Aber nicht nur für in Israel gebohrene gehört dieses Wissen zum Selbstverständnis. Immer mehr junge Juden aus aller Welt entschließen sich ganz bewusst, zu einem Zeitpunkt nach Israel einzuwandern, zu dem sie noch ihren Dienst in der israelischen Verteidigungsarmee (IDF / ZaHal) ableisten können.

Der israelische Nachrichtensender Arutz Sheva sprach jetzt mit einem jungen Piloten, der gerade die Ausbildung bei der IAF erfolgreich abgeschlossen hat.

Am Donnerstag fand mit einer feierlichen Zeremonie der 163. Pilotenlehrgang der IAF in der Base Hatzerim in der Nähe von Be´er Sheva statt. Einer der Absolventen war als Kind mit seinen Eltern von Israel nach Südafrika gegangen - ein Umzug aus beruflichen Gründen. Jetzt entschloss er sich, Alijah zu machen, in die Heimat zurück zu kehren, um in der Armee zu dienen. Im Alter von 15 Jahren hatte der damals noch Jugendliche nach reiflichen Überlegungen entschieden, wie sein Leben weiter gehen wird: Rückkehr nach Israel und Eintritt in die Armee. Der junge berichtet von seiner Begeisterung und das er wesentlich länger dienen wird, als die 3 Jahre der allgemeinen Wehrpflicht für Männer (Wehrpflichtige Frauen dienen 2 Jahre in der israelischen Armme). Er wird als Pilot einer Transportmaschienen seinen Beitrag zur Sicherheit und Freiheit des jüdischen Staates Israels - der einzigen Demokratie im gesamten Nahen und Mittleren Osten - leisten. Zweifello ein beeindruckendes Beispiel an Idealismus, Liebe, Hingabe und reifer Verantwortungsbereitschaft.

Fritz

01.01.2012, 17:12 Uhr

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat in seiner Rede bei der Graduiertenfeier der Piloten erklärt, dass Frauen in Israel jedes Ziel erreichen können. Zu den fünf Absolventinnen des Pilotenlehrgangs sagte er: „Es gibt keinen besseren Beweis für die Absurdität der Forderungen nach dem Ausschluss von Frauen, als die Tatsache, dass ihr heute hier steht.“

„Ein Land, in dem Frauen in Cockpits sitzen, ist ein Land, in dem Frauen sitzen können, wo sie wollen“, fügte Netanyahu hinzu und spielte auf die Debatte über Geschlechtertrennung in Bussen an.

Auch Verteidigungsminister Ehud Barak gratulierte den Absolventinnen. „Ihr seid die jüngste zionistische Antwort auf alle, die Frauen ausgrenzen wollen. Ihr stärkt unsere ganze Gesellschaft. Wir alle, säkulare und religiöse Israelis, müssen euch nicht nur mit Respekt begegnen, sondern als Gesellschaft gemeinsam gegen diesen Schandfleck der Ausgrenzung vorgehen.“

Von hunderten, die vor zwei Jahren angefangen haben, absolvierten nur 14 Teilnehmer den Pilotenkurs.

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