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21.04.2017

12:06 Uhr

Mattis in Israel

USA vermuten weitere Chemiewaffen in Syrien

US-Verteidigungsminister James Mattis ist sich sicher: Syrien besitzt weiterhin verbotene Chemiewaffen, erklärte er bei seinem Besuch in Israel.

Der israelische Verteidigungsminister im Gespräch mit seinem amerikanischen Kollegen. Mattis ist sich sicher, dass Syrien weiter verbotene Chemiewaffen besitzt. AFP

Avigdor Lieberman und James Mattis

Der israelische Verteidigungsminister im Gespräch mit seinem amerikanischen Kollegen. Mattis ist sich sicher, dass Syrien weiter verbotene Chemiewaffen besitzt.

Tel AvivSyrien besitzt nach Angaben von US-Verteidigungsminister James Mattis weiter verbotene Chemiewaffen. „Ich kann mit Autorität sagen, dass sie einige einbehalten haben“, sagte Mattis am Freitag in Israel, wo er zu Gesprächen mit Regierungsvertretern eingetroffen war. „Es ist ein Verstoß gegen die Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (...) und wird auf diplomatischem Weg in Angriff genommen werden müssen.“

Auf die Frage, ob Syrien Kampfflugzeuge auf einen russischen Stützpunkt in Syrien verlegt habe, sagte Mattis: „Zweifelsohne haben sie ihre Flugzeuge in den vergangenen Tagen verteilt.“ Nähere Angaben machte Mattis nicht. Es wird vermutet, dass Syrien über zusätzliche US-Angriffe besorgt sein könnte, nachdem die USA am 7. April einen Angriff mit Marschflugkörpern als Vergeltung für die mutmaßliche Verwendung von Saringas durch Syrien ausgeführt hatten.

Mattis äußerte sich bei einer Pressekonferenz in Tel Aviv an der Seite des israelischen Verteidigungsministers Avigdor Lieberman. Dieser wollte Medienberichte nicht kommentieren, wonach Israel glaube, dass Syrien noch zwischen einer und drei Tonnen Chemiewaffen besitze.

Von

ap

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