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11.11.2011

02:01 Uhr

Medienbericht

EFSF-Austockung kommt vor Jahresende

Der Euro-Rettungsschirm stehe für Italien bereit, sagte EFSF-Chef Klaus Regling einer Zeitung. Zudem nannte er einen Zeitraum für die Aufstockung des EFSF und lieferte einige Details.

EFSF-Chef Klaus Regling dpa

EFSF-Chef Klaus Regling

London / Frankfurt /München / Luxemburg Italien muss sich nach Darstellung von EFSF-Chef Klaus Regling schnellstmöglich mit einer funktionierenden Regierung gegen die Schuldenkrise stemmen. Italien laufe die Zeit davon, um die Märkte zu beruhigen, sagte Regling in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.

Der Abwehrschirm stehe bereit, um Italien bei einem entsprechenden Antrag an die Euro-Gruppe zu helfen, sagte er. „Wenn ein Land kommt und sagt, es braucht sofort Hilfe, dann sind wir bereit.“ Der EFSF könne derzeit noch 250 bis 300 Milliarden Euro an Krediten vergeben.

Außerdem sagte er, dass der Euro-Schutzschirm EFSF noch im Dezember neue, kurzfristig laufende Anleihen verkaufen werde, um für Notfälle gerüstet zu sein.

Erst kürzlich hatte der Euro-Rettungsfonds wegen der Referendumspläne in Griechenland einen Anleiheverkauf im Volumen von drei Milliarden Euro verschoben. Mit den neuen EFSF-Anleihen sollten weitere Finanzhilfen für Irland finanziert werden. Grund seien die Marktturbulenzen nach der Ankündigung einer Volksabstimmung über das nächste Hilfspaket für Athen, hatte der irische Rundfunksender einen EFSF-Sprecher zitiert.

Kommentare (4)

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Peter

11.11.2011, 06:44 Uhr

Herr Regling sollte sich mal vom neuen Poker-Weltmeister beraten lassen. Der EFSF hat ein beschissenes Blatt in der Hand und kann nicht Blöffen. So wird das nix - und das ist auch gut so.

Lesenswert

11.11.2011, 07:20 Uhr

Interessante Zahlen!

http://www.zerohedge.com/news/where-does-greek-bailout-money-go

Arminius

11.11.2011, 07:22 Uhr

Es herrscht Krieg in Europa, eine Art Wirtschaftsbürgerkrieg, es geht um die Rangordnung, wenige haben es verstanden. Die Arbeitsteilung innerhalb der Eurozone steht da auf dem Spiel und wird jetzt entschieden. Vertikal (gerecht) oder horizontal mit Bananenrepubliken à la Südamerika! Das ist die Frage die jetzt entschieden wird. Der Wirtschaftsbürgerkrieg wird über Media und Allianzen (Merkozy) und Firmenübernahmen geführt. In einem Bürgerkrieg gibt es aber nur Verlierer. Die Kriegstreiber wollen es aber nicht glauben, sie denken als Sieger am Ende da zu stehen. Der Sieger ist immer der lachende Dritte.

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