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25.05.2013

02:31 Uhr

Medienbericht

Iranische Hacker könnten US-Gasleitungen manipulieren

Erst vor kurzem sollen Hacker mehrere US-Banken angegriffen haben. Politiker machten dafür den Iran verantwortlich. Jetzt sollen iranische Cyber-Angreifer sich die Energieversorgung der USA vorgenommen haben.

In den USA wächst die Angst vor Cyber-Sabotage - zum Beispiel bei der Energieversorgung. Reuters

In den USA wächst die Angst vor Cyber-Sabotage - zum Beispiel bei der Energieversorgung.

WashingtonIranische Hacker haben sich laut einem Zeitungsbericht Zugang zu Software verschafft, mit der sie amerikanische Öl- und Erdgas-Leitungen manipulieren könnten. Vom Iran unterstützte Cyber-Angriffe gegen US-Unternehmen und insbesondere Energiekonzerne hätten zuletzt zugenommen, schrieb das „Wall Street Journal“ am Freitag.

Während chinesische Hacker für Industrie-Spionage bekannt seien, machten sich die US-Behörden mehr Sorgen um deren iranische Kollegen, weil sie von ihnen Sabotage-Akte befürchteten, hieß es unter Berufung auf frühere und heutige Staatsbeamte. Es gebe technische Hinweise auf eine Verwicklung des Iran in die Online-Angriffe auf Energie-Unternehmen. Die iranischen Behörden weisen die Vorwürfe stets zurück.

Der Westen wiederum hatte höchstwahrscheinlich bereits eine Cyberwaffe im Iran eingesetzt, um das Atomprogramm des Landes zu sabotieren. Der aufwendige Computerwurm Stuxnet wurde nach Einschätzung von Experten und Medieninformationen von westlichen Geheimdiensten entwickelt und in iranische Atomanlagen eingeschleust. Er wurde mehrere Jahre später von IT-Sicherheitsexperten entdeckt und analysiert.

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Von

dpa

Kommentare (6)

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ImmerwiederIran

25.05.2013, 08:05 Uhr

Können die Iraner auch die Sonne ausschalten?

ichweisnix

25.05.2013, 08:38 Uhr

Peinlich für die großschnauzigen Amis.

Die Überschrift steht aber im "konjunktiv".
Können heißt nicht gleichzeitig auch tun.

Aber denn mal los.
Weg mit den Hackern und dem Iran.

Frieda

25.05.2013, 09:18 Uhr

"... könnten manipulieren"

Diese Art von Informationen haben die Qualität von Beipackzetteln bei Medikamenten: "Das Medikament kann auch gegen .... helfen". "Das Medikament kann auch Nebenwirkungen haben."

Man könnte das auch "spekulativen Journalismus" nennen.

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