Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.07.2013

10:00 Uhr

Medienbericht

Israel bombardierte erneut in Syrien

Mehrere Explosionen im Hafen der syrischen Stadt Latakia sollen auf einen Luftangriff der israelischen Armee zurückzuführen sein, berichtet der Sender CNN. Der Angriff galt demnach einem Schiff mit brisanter Fracht.

Ein F-15 Kampfjet der israelischen Luftwaffe feuert Leuchtmunition bei einer Flugshow ab. dpa

Ein F-15 Kampfjet der israelischen Luftwaffe feuert Leuchtmunition bei einer Flugshow ab.

Tel AvivIsrael hat vergangene Woche nach Informationen von CNN erneut Ziele in Syrien angegriffen. Bei einer Serie schwerer Explosionen in der Nähe des syrischen Mittelmeerhafens Latakia habe es sich um Angriffe israelischer Kampfjets gehandelt, schrieb die Pentagon-Korrespondentin von CNN, Barbara Starr, unter Berufung auf mehrere ungenannte US-Regierungsvertreter.

Demnach galt die Bombardierung am frühen Morgen des 5. Juli einer Lieferung von Anti-Schiffs-Raketen vom Typ Jachont aus Russland. Die Raketen mit einer Reichweite von 300 Kilometern würden als Bedrohung von Schiffen sowie israelischen Anlagen an Land angesehen.

Bei dem Angriff sollen mehrere Menschen getötet worden sein. Israel bestätigte den Bericht nicht. Auch nach drei weiteren Angriffen in Syrien seit Jahresanfang, die Israel zugeschrieben wurden, reagierte die Regierung in Jerusalem nicht.

Beschuss aus Gaza: Israel reagiert mit Luftangriffen

Beschuss aus Gaza

Israel reagiert mit Luftangriffen

Nachdem drei Raketen auf Israel abgeschossen wurden, reagiert Israel mit Luftangriffen.

Aber die Online-Ausgabe der israelischen Zeitung „Jediot Achronot“ zitierte Verteidigungsminister Mosche Jaalon am Samstag mit den Worten: „Es ist schon lange her, dass wir uns nicht in Syriens blutigen Krieg einmischen. Wir haben rote Linien gezogen, und diese gelten weiter. Im Nahen Osten gibt es immer mal wieder Explosionen hier und dort, und fast immer zeigen alle mit dem Finger auf uns.“

Israel hat mehrmals gewarnt, dass es die Lieferung hochmoderner Waffen an die südlibanesische Schiitenmiliz Hisbollah nicht tatenlos hinnehmen werde.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×