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14.04.2013

14:42 Uhr

Medienbericht

Moskau horcht deutsche Botschaft aus

Neue Spannungen zwischen Berlin und Moskau: Der russische Geheimdienst setzt angeblich russische Mitarbeiter in der deutschen Botschaft in Moskau unter Druck.

Waldimir Putin. Reuters

Waldimir Putin.

MoskauNach den Durchsuchungen bei deutschen Stiftungen in Russland setzt Moskau laut einem "Spiegel"-Bericht weiter auf Konfrontation. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB habe in den vergangenen Wochen russische Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau unter Druck gesetzt, um an Informationen zu gelangen, berichtete das Magazin am Sonntag vorab. Nachdem Präsident Wladimir Putin vor einigen Jahren den FSB angewiesen habe, Aktivitäten gegen deutsche Einrichtungen herunterzufahren, gelte diese Zurückhaltung nun nicht mehr. Das Auswärtige Amt wollte den Bericht nicht kommentieren.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass die russische Seite bei einem Besuch einer Delegation von CDU-Bundestagsabgeordneten in der vergangenen Woche in Moskau zahlreiche Gespräche kurzfristig abgesagt habe. Die Spannungen zwischen beiden Regierungen hätten durch die Beschlagnahmung von Computern bei der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in St. Petersburg Ende März eine neue Qualität erreicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei desillusioniert, was die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Russland angehe, berichtete das Magazin unter Berufung auf Kanzleramtskreise.

Von

afp

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

14.04.2013, 14:54 Uhr

was? ein Weltwunder, das hätte ich jetzt nicht gedacht

Account gelöscht!

14.04.2013, 15:01 Uhr

Deutschland ist das ideale Land um es auszuspionieren ob Russen oder Türken mit Doppelpass oder andere Volksgruppen die an wichtigen Schaltstellen sitzen, dass spionieren ist die leichteste Übung. Wenn man auffliegt geht man einfach in sein Heimatland zurück. Auch in Behörden und öffentlichen Dienst wo Leute mit Migrationshintergrund arbeiten, hilft man eben seinen Landsleuten aufmerksamer.

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