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25.05.2017

02:07 Uhr

Medienbericht

Russland wollte Trump über Berater beeinflussen

Der US-Geheimdienst hatte bereits im Sommer Informationen vorliegen, nach denen Politiker in Moskau darüber diskutierten, wie sie über Trumps Berater auf ihn Einfluss nehmen könnten. Das berichtet die „New York Times“.

Geheimdienstinformationen zufolge wollten russische Politiker über Berater wie Michael Flynn Einfluss auf den zukünftigen US-Präsidenten Trump gewinnen. Reuters

Russlands Hintertür?

Geheimdienstinformationen zufolge wollten russische Politiker über Berater wie Michael Flynn Einfluss auf den zukünftigen US-Präsidenten Trump gewinnen.

WashingtonHochrangige russische Geheimdienstler und Politiker in Moskau haben einem neuen Zeitungsbericht zufolge darüber diskutiert, wie auf den heutigen US-Präsidenten Donald Trump im Wahlkampf über seine Berater Einfluss genommen werden kann. Diese Information hätten amerikanische Spione im vergangenen Sommer erfasst, berichtete die „New York Times“ am Mittwoch unter Berufung auf drei damalige und aktuelle US-Regierungsvertreter.

Dem Bericht zufolge konzentrierten sich die Überlegungen in Russland auf Paul Manafort, den damaligen Wahlkampfchef von Trump, sowie Michael Flynn, der damals als wichtiger Wahlkampfberater tätig war und später kurzzeitig auch Trumps Nationaler Sicherheitsberater wurde.

Laut der Zeitung dachten die russischen Geheimdienstler und Politiker, durch Manafort und Flynn könnten Trumps Ansichten über Moskau beeinflusst werden. Manche von ihnen hätten über ihre Kontakte zu Flynn geprahlt. Andere hätten geglaubt, Manaforts Verbindung zum russlandfreundlichen, ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch zu ihrem Vorteil nutzen zu können.

Weiter heißt es, die Informationen der Spione seien als so glaubwürdig eingestuft worden, dass sie an das FBI weitergegeben wurden. Zu dieser Zeit begann die Polizeibehörde auch Ermittlungen über eine mutmaßliche Einflussnahme Moskaus auf die US-Präsidentenwahl sowie mögliche Verbindungen zwischen Trump-Leuten und Russland.

Von

ap

Kommentare (2)

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Herr Günther Schemutat

25.05.2017, 10:05 Uhr

Wenn Russland angeblich soviel Einfluss auf Trumps Berater ausüben konnten, wie viel Einfluss hat Russland dann in Europa und vor allem in Deutschland auf Politiker? Die halbe EU wurde Russisch geprägt und Russisch wurde an Schulen gelehrt, In Deutschland sitzen 50 Abgeordnete die der alte SED entsprungen sind und die wichtigsten Politiker in Deutschland wie Merkel etc sind Russisch geprägt worden in der DDR. Dazu kommen noch die Millionen Türken hier , wo bereits im Bundestag,Bundesländer und Kommunalparlamenten viele sitzen und Einfluss auf die Politik nehmen.

Aber man hört nichts über Einfluss fremder Mächte über Deutschlands Politik wie jetzt jeden Tag und Nacht über Trump. Man fühlt sich schon als Amerikaner.

Ist Deutschland Politik resistent gegen Beeinflussung von Außen???? Wirklich ?

Herr Peer Kabus

25.05.2017, 12:30 Uhr

Man hört und liest jetzt zum x-ten Mal, dass die Russen darüber nachgedacht haben, was sie machen könnrten - aber wie immer keine Fakten dazu, was sie konkret getan haben.

Wie immer also ein Artikel, der Spekulation zum Gegenstand macht, weil es offensichtlich leider nach rd. 1 Jahr keine Fakten gibt.

Nur gut, dass sich kein Journalist dafür interessiert, was ich mir im Bereich des "könnte" aschon so Alles für Gedanken gemacht habe (die ich natürlich aus guten Gründen immer verworfen habe).

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