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19.08.2013

07:19 Uhr

Medienberichte

Al-Qaida plant Anschläge auf Schnellzüge

Europa im Visier des Terrors: Die deutschen Sicherheitsbehörden sind wegen Hinweisen auf mögliche Anschläge in Alarmbereitschaft versetzt. Die Informationen dazu liefert die derzeit so viel gescholtene NSA.

Ein ICE der Deutschen Bahn. Angeblich planen Terroristen Anschläge auf Schnellzugtrassen. dpa

Ein ICE der Deutschen Bahn. Angeblich planen Terroristen Anschläge auf Schnellzugtrassen.

BerlinExtremisten der Al-Qaida planen einem Zeitungsbericht zufolge Anschläge auf Schnellzüge in ganz Europa. Die deutschen Sicherheitsbehörden seien deshalb in Alarmbereitschaft versetzt worden, berichtete die „Bild”-Zeitung vorab aus ihrer Montag-Ausgabe. Der Hinweis zu den geplanten Anschlägen stamme vom US-Geheimdienst NSA, der offenbar vor wenigen Wochen ein Telefonat zwischen hochrangigen Mitgliedern der Al-Qaida abgehört habe, schrieb die Zeitung unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Sicherheitskreise.

Dabei solle eine Anschlagserie auf Züge in Europa zentrales Thema gewesen sein. Aus diesem Grund würden deutsche Behörden seit mehr als zwei Wochen die ICE-Trassen und Bahnhöfe der Deutschen Bahn mit einer Reihe von zusätzlichen Maßnahmen sichern, unter anderem durch intensive Zivilstreifen der Bundespolizei.

Islamismus im Netz

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In der Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die unter anderem die Bundesregierung in außenpolitischen Fragen berät, befassen sich mehrere Autoren damit, wie sich die Netznutzung ,moderner Dschihadisten' entwickelt.

Radikale Ansichten

Der Arabist, Buchautor und Journalist Yassin Musharbash bloggt in deutscher Sprache über Islamismus, Islamophobie und Nahostpolitik.

Der weltweite Dschihad

Jihadica, ein Blog des Center for Strategic Studies der John Hopkins Universität, dokumentiert regelmäßig und fundiert die Entwicklung des Dschihadismus.

Beim Bundesinnenministerium war am frühen Montagmorgen auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht erhältlich. Die Zeitung zitierte nicht näher bezeichnete Sicherheitsexperten mit den Worten, denkbar seien Sabotage-Akte an Schienen und Oberleitungen, Anschläge mit Sprengsätzen auf Schnellzug-Trassen oder -Tunnel oder auch Bombenanschläge in den Schnellzügen selbst.

Von

rtr

Kommentare (9)

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P17

19.08.2013, 09:36 Uhr

Gerade jetzt - wie passend!

Jeder der nicht mit dem Klammersack gepudert ist, weiß, dass Hochgeschwindigkeitszüge potentielle Ziele sind. Völlig ungesichert, keine Kontrollen von Gepäck und Personen, die Unmöglichkeit die gesamten Hochgeschwindigkeitstrassen zu sichern und maximaler Schaden wenn ein Anschlag durchgeführt wird. Dennoch scheinen dies unsere Behörden noch nicht erkannt zu haben, denn sie unternehmen offensichtlich nichts. Jedenfalls braucht es die NSA nun wirklich nicht, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.

Freddie

19.08.2013, 09:53 Uhr

Gladio 2.0 oder was?
Den Amerikanern ist sogar zuzutrauen selbst eine Bombe oder einen Attentäter anzuheuern, damit sie nicht mehr ganz so blöde dastehen. Im Kalten Krieg durchaus Routine! Stichwort: Geheimarmee Gladio.

Billyjo

19.08.2013, 10:00 Uhr

Die Politik läßt ja keine Möglichkeit verstreichen um dieser Klientel die "Tür" auf zu halten bei der Einreise nach D'land zu unterstützen.

Wer weiß schon wie viele Islamisten unter den so genannten Asylanten und Wirtschaftsflüchtlingen sind, warum werden die, wenn bekannt, in Syrien, Afghanistan gewesenen immer wieder ins Land gelassen, ob mit oder ohne deutschen Paß?

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