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07.01.2013

15:57 Uhr

Mehr Solidarität

Papst mischt sich in die Euro-Krise ein

Gemeinsam würden die Staaten Europas weiter kommen als allein, sagte der Pontifex in seiner Neujahrsansprache. Man habe sich „ungezügelt auf die Wege der Finanzwirtschaft eingelassen“ – so sei die Krise erst entstanden.

Papst Benedikt XVI während einer Messe. dpa

Papst Benedikt XVI während einer Messe.

RomIm Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise hat Papst Benedikt XVI. die Staaten Europas zu Solidarität aufgerufen. „Allein mögen vielleicht einige Länder schneller vorwärtskommen, aber gemeinsam kommen alle gewiss noch weiter“, sagte der 85-Jährige am Montag in seiner Neujahrsansprache vor Botschaftern im Vatikan. Die zunehmenden Unterschiede „zwischen wenigen, die immer reicher werden, und vielen, die hoffnungslos ärmer werden“, müssten Bestürzung erwecken.

Die Krise sei überhaupt erst entstanden, „weil man sich ungezügelt eher auf die Wege der Finanzwirtschaft eingelassen hat, als auf die Wege der realen Wirtschaft zu setzen“. Es sei daher notwendig, „den Sinn der Arbeit und eines ihr angemessenen Profits wiederzufinden“.

Mit Blick auf die Europäische Union sagte der Pontifex, sie brauche „weitsichtige und qualifizierte Vertreter, um die schwierigen Entscheidungen zu treffen, die notwendig sind, um ihre Wirtschaft zu sanieren und solide Grundlagen für ihre Entwicklung zu schaffen“.

Von

dpa

Kommentare (30)

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Account gelöscht!

07.01.2013, 16:05 Uhr

Es wird immer lächerlicher....Zusammenhalt? wer soll denn zusammenhalten? Wobei? Damit dieses Deppenkonstrukt EU weitergeführt werden kann?

Pfaffe

07.01.2013, 16:08 Uhr

Es wird ja immer schlimmer.
Die Kirche kann ja ihre Reichtümer spenden. Wahrscheinlich sind die [...] Vatikanbanken in arger Bedrängnis! Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Tabu

07.01.2013, 16:16 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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