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15.01.2013

20:22 Uhr

Mehrere Explosionen

Dutzende Tote an syrischer Universität

Mindestens 52 Menschen sollen bei Explosionen auf dem Universitätsgelände in Aleppo getötet worden sein. Außerdem wurden dutzende Menschen verletzt. Das Staatsfernsehen spricht von einem Terroranschlag.

Das Universitätsgelände von Aleppo nach den Explosionen. AFP

Das Universitätsgelände von Aleppo nach den Explosionen.

BeirutBei zwei Explosionen auf dem Gelände einer syrischen Universität sind am Dienstag der Opposition zufolge mindestens 52 Menschen getötet worden. Dutzende Menschen wurden verletzt, wie die Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte unter Berufung auf Aussagen von Ärzten und Studenten mitteilte. Die Ursache der Explosionen in der Stadt Aleppo war zunächst nicht klar. Regierung und Oppositionelle machten sich gegenseitig verantwortlich.

Das staatliche Fernsehen sprach von einem Anschlag von Terroristen. So bezeichnet die Regierung in Damaskus in der Regel die Aufständischen, die seit fast zwei Jahren versuchen, Präsident Baschar al-Assad zu stürzen. Auf den Fernsehbildern waren mindestens eine auf der Straße liegende Leiche sowie mehrere brennende Autos zu sehen. Ein Gebäude wurde beschädigt. Die staatliche Nachrichtenagentur meldete, die Explosion habe sich am ersten Tag der Universitätsprüfungen ereignet.

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Das würde auch für die Aufarbeitung der Bürgerkriegsverbrechen gelten.

In Aleppo herrscht nach monatelangen Kämpfen ein Patt zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Die Stadt ist praktisch geteilt. Die Universität liegt in dem von den Regierungskräften kontrollierten Gebiet. Dort gehen die Rebellen mit Autobomben und Selbstmordanschlägen gegen die Regierungskräfte vor.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

15.01.2013, 21:16 Uhr

Wer nicht mit diesen Terroristen mitzieht, hat anscheinend kein Leben verdient. Und das nicht nur in den Augen der Wahabiten, Salafisten und Al-Qaida Kämpfern, sondern auch in denen der EU und der USA, in denen der Golfstaaten und anscheinend der Nato allgemein. Ganz abgesehen von den neo-imperialistischen Ottomanen, die diese Terroristen nicht nur unterstützen, sondern ihnen auch Schutz gewähren.

Die westliche Welt sollte sich schämen, dass sie das syrische Volk für finanzielle Interessen der USA bluten und sterben lässt, teilweise hilflos ausgeliefert von barbarischen Mörderbanden aus saudi-arabischen Gefängnissen.

Aber solange die Medien weiter die eine "gewollte Wahrheit" schreiben, wird sich da auch nichts dran ändern. Vielen Dank, liebes Handelsblatt, für Ihren Teil in diesem Spiel.

Rainer_J

15.01.2013, 21:27 Uhr

Würde mich nicht wundern wenn das der CIA oder der Mossad war, um die Lage in Syrien weiter zu destabilisieren. Die arbeiten doch mit allen Mitteln und unsere Presse ist ebenfalls deren Propagandainstrument. Was wirklich hinter den Kulissen abläuft weiß niemand in Deutschland.

Tatsache ist, dass der Westen wesentlich mehr Einfluß in Syrien haben will und das geht nur nach einem Sturz den Assad-Regimes von außen.

Der 2.Irakkrieg wegen angeblicher Giftgasgefahr ist ein ähnlicher Fall und zeigt eines ganz deutlich. Der Westen sind die bösen Jungs, nicht die Guten.

Kritiker

16.01.2013, 07:05 Uhr

Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, jeden Artikel kritisch zu hinterfragen, gerade in den Mainstreammedien, auch dem Handelsblatt.

Ganz unten im Artikel: Quelle: rtr (Reuters). Schon disqualifiziert, Handelsblatt. Guter und investigativer Journalismus sieht anders aus.

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