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19.08.2014

18:23 Uhr

Mehrere Hundert Kämpfer

Taliban greifen afghanische Streitkräfte an

Etwa 700 Taliban griffen in Logar das afghanische Militär an, die Gefechte sollen mehrere tote Sicherheitskräfte gefordert haben. Vor dem Abzug der ausländischen Soldaten testen die Taliban die Stärke des Militärs.

Eine afghanische Sicherheitskraft steht in Logar. Die Aufständischen testen durch zunehmende Angriffe die Stärke des afghanischen Militärs. ap

Eine afghanische Sicherheitskraft steht in Logar. Die Aufständischen testen durch zunehmende Angriffe die Stärke des afghanischen Militärs.

LogarIn Afghanistan haben mehrere Hundert Taliban afghanische Sicherheitskräfte angegriffen. Die Kämpfe brachen am Dienstag in der strategisch wichtigen Provinz Logar aus. Den Taliban zufolge gab es auf Seiten der Armee viele Tote. Das Gebiet sei belagert, mehrere Stützpunkte eingenommen.

Dem Gouverneur der südöstlichen Provinz zufolge beteiligen sich etwa 700 Kämpfer der Taliban an den Gefechten. Sie seien mit schweren Maschinengewehren bewaffnet, sagte der Polizeichef von Logar. Das afghanische Militär verfüge aber über genügend Streitkräfte, um der Lage Herr zu werden.

Vor dem Abzug der meisten ausländischen Soldaten zum Jahresende haben die Aufständischen ihre Angriffe verstärkt, um die Stärke des afghanischen Militärs zu testen. Der weiter schwelende Streit um den künftigen Präsidenten des Landes hat die Lage zusätzlich erschwert. In der Provinz Logar, die etwa eine Autostunde südlich der Hauptstadt Kabul liegt, sind sie auf dem Vormarsch.

Die Taliban haben zuletzt ihre Taktik geändert und verüben ihre Anschläge auf afghanische Militärstützpunkte mit einer größeren Anzahl von Kämpfern. Zuvor haben sie eher auf Selbstmordanschläge oder kurze schnelle Angriffe einzelner gesetzt.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Ralf Uhlhorn

19.08.2014, 18:57 Uhr

Haben Sie eigentlich sonst gar nix auf dem Zettel als diese Foren mit Ihrem ewig gestrigem Schwachsinn voll zu sülzen?!
Was für eine Verschwendung von Lebenszeit! Vielleicht aber doch besser, Sie toben sich hier aus. Da können Sie wenigstens keinen bleibenden Schaden anrichten.

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