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12.04.2011

11:16 Uhr

Menschenrechte

China kritisiert Ai Weiwei-Haltung des Westens

Die Festnahme des Künstlers und Menschenrechtlers Ai Weiwei hat starke Kritik des Westens ausgelöst. Dagegen setzt sich China nun zur Wehr. Schließlich richte man nur nach geltendem Recht.

Ein Bild des chinesischen Künstlers Ai Weiwei ist als Ausdruck der Solidarität mit dem Künstler an eine Wand in Berlin geklebt. Quelle: dpa

Ein Bild des chinesischen Künstlers Ai Weiwei ist als Ausdruck der Solidarität mit dem Künstler an eine Wand in Berlin geklebt.

Peking Die chinesische Regierung hat die breite Unterstützung des Westens für den inhaftierten Künstler und Regierungskritiker Ai Weiwei als bedauerlich bezeichnet. „Warum werden in einigen Ländern Kriminelle als Helden gefeiert?“, fragte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Hong Lei auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Peking. Egal welchen Einfluss jemand habe, er werde in China nach dem Gesetz bestraft.

Ai war vergangene Woche festgenommen worden. Ihm werden Wirtschaftsdelikte vorgeworfen. Viele westliche Staaten haben das kritisiert, da sie das Vorgehen gegen Ai als Verletzung der Meinungsfreiheit betrachten. Am Sonntag hatte China daraufhin gesagt, die USA seien aufgrund von Gewalt, Rassismus und Folter im eigenen Land nicht berechtigt, die Menschenrechtssituation in anderen Ländern zu verurteilen.

Von

rtr

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