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08.03.2017

15:53 Uhr

Menschenrechte

Uno wirft Trump Einschüchterungsversuche vor

Der Uno-Kommissar für Menschenrechte wirft dem US-Präsidenten vor, Richter und Journalisten einzuschüchtern. Auch beunruhige ihn das Einreiseverbot für Menschen aus muslimischen Ländern, sagte Seid Rad al-Hassein.

Politikern wirft er „eisige Gleichgültigkeit“ gegenüber Zuwanderern vor. AP

Seid Rad al-Hussein

Politikern wirft er „eisige Gleichgültigkeit“ gegenüber Zuwanderern vor.

GenfUno-Menschenrechtskommissar Seid Rad al-Hussein hat US-Präsident Donald Trump kritisiert. Trumps Versuche, Richter und Journalisten einzuschüchtern und deren Arbeit infrage zu stellen, sei erschütternd, sagte Al-Hussein am Mittwoch im Menschenrechtsrat in Genf. Außerdem mache er sich Sorgen wegen des von Trump verhängten Einreiseverbots für Menschen aus sechs überwiegend von Muslimen bewohnten Staaten.

Zahlreichen EU-Politikern warf Al-Hussein „eisige Gleichgültigkeit“ gegenüber Zuwanderern vor. Er kritisierte zudem das Vorgehen Chinas gegen Rechtsanwälte und Menschenrechtsaktivisten sowie ein russisches Gesetz, das die Behörden dazu nutzten, willkürlich die Meinungsfreiheit einzuschränken.

Von

ap

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