Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.07.2015

07:13 Uhr

MH17-Unglück

Handy-Video vom Absturzort aufgetaucht

Ein Jahr nach dem Absturz des Fluges MH17 über der Ostukraine ist ein Handy-Video aufgetaucht, das offenbar das rauchende Wrack kurz nach dem Absturz zeigt. Bislang ist allerdings unklar, ob das Material echt ist.

Flugzeug-Unglück in der Ostukraine

Neues Handyvideo aufgetaucht: MH17 direkt nach dem Absturz

Flugzeug-Unglück in der Ostukraine: Neues Handyvideo aufgetaucht: MH17 direkt nach dem Absturz

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

SydneyEin australisches Medienhaus hat ein Jahr nach dem Abschuss des Passagierflugzeuges MH17 über der Ostukraine ein Video veröffentlicht, das offenbar pro-russische Separatisten kurz nach dem Absturz an der Unglücksstelle zeigt. Sie könne das Material nicht verifizieren, sagte die australische Außenministerin Julie Bishop am Freitag im Fernsehen. „Ich habe das Material gesehen, es ist widerlich, das anzuschauen.“

Auf dem Video sind brennende Wrackteile sowie Koffer zu sehen. News Corp Australia hat die Stellen, auf denen Leichen zu sehen sein sollen, unkenntlich gemacht. Separatisten sollen zu hören sein, wie sie telefonieren. Sie berichten demnach Gesprächspartnern, dass es sich um ein ziviles Flugzeug handele und die Toten Ausländer seien. „Wer hat ihnen erlaubt, durch diesen (Luft)korridor zu fliegen?“, fragt einer laut Übersetzung. Einige öffnen Rucksäcke, ziehen Kleidung heraus und nehmen elektronische Geräte in Augenschein.

Abschlussbericht MH17: Malaysia Airlines trifft offenbar Mitschuld

Abschlussbericht MH17

Malaysia Airlines trifft offenbar Mitschuld

Am 17. Juli vor einem Jahr stürzt die Passagiermaschine MH17 über der Ostukraine ab. Jetzt haben Ermittler neue Spuren: Das Flugzeug ist demnach von einer russischen Bodenluftrakete abgeschossen worden.

Die Maschine der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 abgeschossen worden. 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. Russland macht die Ukraine verantwortlich. Die Ukraine und auch westliche Staaten halten jedoch die pro-russischen Rebellen für verantwortlich und werfen Moskau eine Mitschuld vor.

Bishop und Regierungschef Tony Abbott eröffneten am Freitag in der Hauptstadt Canberra ein Denkmal für die Verstorbenen. 38 kamen aus Australien.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×