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17.09.2013

16:14 Uhr

Migranten

Flüchtlinge stürmen spanische Enklave

Südeuropa bleibt für notleidende Afrikaner ein heiß ersehntes Ziel – trotz der Wirtschaftskrise. Hunderte von ihnen stürmen die spanischen Enklaven Melilla und Ceuta. Auch in Italien treffen 1000 Bootsflüchtlinge ein.

Ansturm auf Ceuta: Mindestens 80 Afrikaner schafften es dort schwimmend an den Strand. dpa

Ansturm auf Ceuta: Mindestens 80 Afrikaner schafften es dort schwimmend an den Strand.

Madrid/ PalermoDer Flüchtlingsstrom aus Afrika und Nahost nach Südeuropa reißt nicht ab. Hunderte Afrikaner stürmten am Dienstag zum Teil mit Gewalt die spanischen Exklaven Melilla und Ceuta an der marokkanischen Küste. Allein in Melilla hätten mehr als hundert von insgesamt 300 Flüchtlingen spanisches Gebiet erreicht, berichtete die Nachrichtenagentur efe unter Berufung auf die spanische Polizei.

In Ceuta schafften es mindestens 80 Afrikaner schwimmend an den Strand, während rund 50 von marokkanischen Grenzbeamten gestoppt wurden.

Nachdem am Montag ein Boot mit 42 Flüchtlingen in der Straße von Gibraltar gekentert war, setzte die spanische Küstenwache am Dienstag die Suche nach zwölf Vermissten fort. Am Dienstag fing die spanische Küstenwache zudem ein Boot mit 17 Flüchtlingen aus Algerien ab.

In Melilla hätten die Afrikaner „sehr gewalttätig“ agiert, berichteten die Behörden. Sie hätten einen sechs Meter hohen Zaun niedergerissen und marokkanische und spanische Polizisten mit Steinen und anderen Objekten beworfen. Sechs Beamte und ein Flüchtling seien dabei verletzt worden.

Der neue Massenansturm stellt die spanischen Behörden vor große Probleme. Das für höchstens 512 Menschen konzipierte Auffanglager in Ceuta sei schon bisher mit mehr als 600 Afrikanern stark überbelegt gewesen, klagte der Regierungsbeauftragte Francisco Antonio González. In Marokko leben Hunderte Menschen aus Ländern südlich der Sahara in Camps und lauern auf eine Gelegenheit, nach Europa zu gelangen.

Auch Italien wird weiter von Flüchtlingen angesteuert. Fünf Boote mit zusammen knapp 1000 Migranten wurden in der Nacht zum Mittwoch von Küstenwache und Marine gesichert. Die meisten der Migranten wurden sofort nach Sizilien gebracht oder waren auf dem Weg dorthin. Unter den Flüchtlingen sind großteils Syrer, daneben auch Menschen aus palästinensischen Gebieten und afrikanischen Ländern.

An den Rettungsmaßnahmen vor den italienischen Küsten waren mehrere Frachter beteiligt. Das derzeit noch ruhige Spätsommerwetter begünstigt die Versuche der Migranten, Europa in Booten zu erreichen.

Von

dpa

Kommentare (21)

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orakel

17.09.2013, 16:46 Uhr

Wenn die afrikanischen Flüchtlinge sich in Europa dann auch so aufführen,wie in Melilla, dann kann man nur sagen: Hast la Vsta Baby!

Gewalttätige afrik. Flüchtlinge ohne jeden Respekt wollen wir hier jedenfalls nicht.

Wir erwarten von Flüchtlingen, daß sie sich an
UNSERE Regeln halten, und zwar dauerhaft.

Ansonsten gehören sie umgehend zurückgeschickt.

Sarina

17.09.2013, 16:55 Uhr

Südeuropa bleibt für notleidende Afrikaner ein heiß ersehntes Ziel – trotz der Wirtschaftskrise.
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So ein Lacher!
Diese "Migranten" werden ganz gewiss nicht in Südeuropa ihre Zelte aufschlagen, da gibt es für sie nämlich weder Hartz-IV noch Kindergeld. Dreimal dürfen die Qualitätsjournalisten vom HB raten, wo sie bald zuhauf ihre Zelte aufschlagen werden.

Tabu

17.09.2013, 17:17 Uhr

Hab gestern zu meiner Tantes gesammelte Weke
gegriffen..Ein Westermanheft von !963,wo dann
stand,das man bei drei milliarden Menschen
angekommen sei.
Nur 50 Jahre später sind wir bei 7mrd.
Und damit nicht genug.Daily Mail schreibt in einem
jetzt erschienen Artikel das die Bevölkerung Afrikas sich von
aktuell 1,1 Mrd. bis zum Jahre 2050 auf dann 2,4 Milliarden
erhhöhen wird.
Für Europa untragbar..
Über die Unmengen an Vergewaltigungen und das übertragen von Aids an Frauen und Kinder,garnicht zu reden.

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