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11.07.2017

12:51 Uhr

Migration

Fast 100.000 Menschen kehrten 2016 in ihre Heimat zurück

Millionen Menschen verlassen jährlich ihre Heimat, viele kehren aber auch wieder zurück. Im vergangenen Jahr waren das weltweit fast 100.000 Menschen – mehr als die Hälfte davon kehrte Deutschland den Rücken.

Weltweit sind fast 100.000 Menschen in ihre Heimat zurückgekehrt. dpa

Migranten

Weltweit sind fast 100.000 Menschen in ihre Heimat zurückgekehrt.

GenfMit Hilfe der Uno sind im vergangenen Jahr weltweit fast 100.000 Migranten freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt. Mehr als die Hälfte von ihnen reiste aus Deutschland aus, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mitteilte. Konkret verließen im Rahmen eines speziellen Programms der Vereinten Nationen über 54.000 Menschen die Bundesrepublik. Nach Uno-Angaben nahmen 2016 insgesamt deutlich mehr Teilnehmer am Programm teil als noch 2015. Damals entschieden sich gesamt knapp 70.000 Personen hauptsächlich aus Europa wieder auszureisen. Der Großteil der Betroffenen habe den Angaben zufolge zuvor kein Asyl erhalten.

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Die Organisation half 2016 Migranten aus 110 verschiedenen Ländern. Frauen machten ein Drittel der Heimkehrer aus. Ein Viertel aller Teilnehmer war minderjährig, darunter rund 1250 unbegleitete Kinder. Fast 900 Migranten wurden von der Uno als Opfer von Menschenhandel identifiziert.

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Rund 23 Millionen Menschen weltweit treffen Vorbereitungen, um auszuwandern. Diese Zahl nennt eine Uno-Behörde. Auch wenn längst nicht alle ihre Pläne umsetzen, bleibt das Thema brisant.

Nach Deutschland waren Griechenland mit gut 6100 und Österreich mit etwas über 4800 jene Länder, aus denen die meisten Menschen ausreisten. Fast 18.000 kehrten nach Albanien zurück, gefolgt vom Irak (12.780) und Afghanistan (7100). IOM bietet mit seinem Programm zur freiwilligen Rückkehr und Reintegration Migranten eine sichere Heimkehr unter dem Schutz der Sicherheitsbehörden an. Für die Migranten gibt es abhängig von ihrem Heimatland auch eine kleine finanzielle Unterstützung für ihren Neustart.

Von

dpa

Kommentare (22)

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Reiner Blumenhagen

11.07.2017, 14:32 Uhr

"...Ihr würdet einfach mal gar nichts schreiben, wenn Ihr es schon mit der Wahrheit nicht wirklich so habt, anstelle uns immer wieder neuen Bullshit zuzumuten..."
das trifft auch 1:1 auch Ihre Texte zu, Herr Grande.

Rainer von Horn

11.07.2017, 14:51 Uhr

Zum Trost: die vermögenden Deutschen, die wegen dem anhaltenden Siegeszug der Sozis aller Couleur hierzulande das Land verlassen, die kehren bestimmt nicht so schnell zurück, insofern darf der Wanderungssaldo ruhig weiterhin dick positiv bleiben.

Tschaka, wir schaffen das!

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/new-world-wealth-tausende-millionaere-verlassen-deutschland-a-1136470.html

:)

Herr Günther Heck

11.07.2017, 15:23 Uhr

Es sollte doch schon lange kein Geheimnis mehr sein, dass die Medienvertreter eher links orientiert sind und auch entsprechend nach ihrer Journalistenschule vorbelastet anschl. auf die Menschheit losgelassen werden.

Die seit Jahrzehnte anhaltende linke Gesinnung gibt es natürlich überall, in bestimmten Berufsgruppe -ohne diese benennen zu wollen- mehr und entsprechend weniger.

Demzufolge werden die Berichte -teilweise aus einer anderen Perspektive und mangelnder Selbsterfahrung- verfasst und veröffentlicht.

Die namentlich bekannten und öffentlichen Medienvertreter-innen gehen Themen an, die sie nur vom Papier her kennen. Sie verlassen sich auf irgendwelche Quellen -manchmal auch dubiose- oder einigen wenigen Recherchen.

So ist es auch meist mit den Politikern unseres Landes. Und wenn man z.B. nur eine beamtete Berufsgruppe noch herausgreift, wird man feststellen, dass sie zur Schule gegangen sind und dann zur Hochschule und zurück in die Schule und dann unterrichtet haben. Wenn es dann noch eine Privatschule ist oder eine Schule in einem privilegierten Gebiet, so dürften hier ganz andere Erfahrungen vorliegen wie bei einem Lehrer-in in der Kiez, Berlin-Neukölln, Duisburg-Marxloh, Köln, Offenbach a.M. bis hin nach München Neu-Perlach und wieder zurück nach Berlin.

Diese Gebiete sind sich zum Teil sich selbst überlassen, lediglich die Ordnungsämter und die Polizei -notfalls dann die Gerichte- sorgen noch für etwas Ordnung in diesen heruntergekommenen Stadtteilen oder Gegenden.

Die privilegierte Ägide aus Politik, Medien,Sport, Wirtschaft, Industrie und Showbiz bis hin zu höheren Beamten werden weder sich an den Bahnhöfen herumtreiben, noch mit einer U-oder S-Bahn in den späten Abendstunden im Lande unterwegs sein.

Ein Ex-Grüner Außenminister gehört ohne irgendeinen Schul -oder Berufsabschluß dank der Politik zur High-Society in Berlin mit einer Prachtvilla in Grunewald, dem scheinbar seine monatlichen 11.000 Euro vom Steuerzahler als Pension gezahlt nicht

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