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15.02.2017

16:31 Uhr

Migration in der EU

Abschiebung von Migranten geht schleppend voran

Gut 40 Prozent der Ausreiseentscheidungen haben die EU-Staaten im Jahr 2016 nicht umgesetzt. Manche Migranten tauchen unter, anderen fehlen die nötigen Papiere, wieder anderen verweigern die Herkunftsländer die Aufnahme.

Der Frontex-Chef und seine Kollegen führen die Zahlen bei der Ausreise von Flüchtlingen ohne Chance auf Asyl auf mehrere Probleme zurück. dpa

Fabrice Leggeri

Der Frontex-Chef und seine Kollegen führen die Zahlen bei der Ausreise von Flüchtlingen ohne Chance auf Asyl auf mehrere Probleme zurück.

BrüsselDie EU-Staaten haben massive Probleme damit, die Ausreise unerwünschter Migranten durchzusetzen. Von rund 305.000 Ausreiseentscheidungen wurden mehr als 40 Prozent im vergangenen Jahr nicht umgesetzt, wie aus einem am Mittwoch in Brüssel veröffentlichten Bericht der EU-Grenzschutzagentur Frontex hervorgeht.

Insgesamt rund 176.000 Mal wurden Menschen in ihre Herkunftsländer oder andere Staaten außerhalb Europas zurückgebracht. Das entspricht einer Quote von knapp 58 Prozent. Die tatsächliche Quote dürfte noch niedriger liegen, da vier EU-Staaten im vergangenen Jahr zeitweise jede Entscheidung für eine Ausreise so zählten, als ob die betreffende Person das Land auch tatsächlich verlassen hätte.

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Die europäische Grenzschutzbehörde erwartet 2017 eine ähnlich hohe Zahl von Flüchtlingen aus Libyen. Über das Land führt momentan die Hauptroute über das Mittelmeer. 2016 starben 4.600 Menschen auf dem Weg nach Italien.

Frontex führt die Zahlen auf mehrere Probleme zurück. So fehlen oft die nötigen Papiere, die Herkunftsländer wollen ihre Bürger nicht zurücknehmen oder abgelehnte Asylbewerber und andere Migranten tauchen in Europa unter.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Alessandro Grande

15.02.2017, 17:43 Uhr

Unfähigkeit, Eierlosigkeit, Sinnbefreitheit und mangelnde Härte sind die Attribute unserer Politik, besonders der deutschen, welche für die Probleme mit den Flüchtlingen verantwortlich sind. Denn die Flüchtenden sind per se nicht unser Problem und 75 Prozent kommt eh nur als Wirtschaftsflüchtling, heiss auf die Vollpension von Mutti Merkel in der gemäßigten Klimazone von Deutschland. Ein idealer Brutplatz für Terror und Kindermachen durch "ficki ficki", denn die ungläubigen deutschen Frauen sind doch für die wilden Tiere aus der Wüste wie Freiwild, mit ihren Miniröcken und HighHeels.

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