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14.04.2017

11:00 Uhr

Mike Pompeo

CIA-Chef bezeichnet Wikileaks als „feindlichen Geheimdienst“

Für CIA-Chef Mike Pompeo ist Wikileaks ein „feindlichen Geheimdienst“. Grund: Die Enthüllungsplattform soll vom russischen Militär unterstützt werden. Zudem ermuntere Wikileaks seine Anhänger zum Klau von Daten.

Der CIA-Chef sieht in Wikileaks-Gründer Julian Assange einen Betrüger und Feigling, der sich in der Botschaft Ekuadors in London verstecke. Andere könnten in dem Whistleblower sogar mehr – als nur einen „Enthüller“ – sehen. AFP; Files; Francois Guillot

Mike Pompeo

Der CIA-Chef sieht in Wikileaks-Gründer Julian Assange einen Betrüger und Feigling, der sich in der Botschaft Ekuadors in London verstecke. Andere könnten in dem Whistleblower sogar mehr – als nur einen „Enthüller“ – sehen.

WashingtonCIA-Direktor Mike Pompeo hat die Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks als nicht-staatlichen „feindlichen Geheimdienst“ bezeichnet. Dieser Geheimdienst werde oftmals von staatlichen Akteuren etwa aus Russland unterstützt, sagte der Chef des US-Geheimdienstes am Donnerstag in seiner ersten Rede im neuen Amt vor dem Center for Strategic and International Sudies.

So habe der russische Militärgeheimdienst Wikileaks benutzt, um Material zu verbreiten, das durch Hackerangriffe auf die Demokratische Partei bei US-Präsidentenwahl gewonnen worden sei. Zudem ermuntere Wikileaks seine Anhänger, sich um Anstellung bei der CIA zu bemühen, um an Geheiminformationen zu gelangen.

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Laut der Softwarefirma Symantec soll die CIA mindestens 40 Hackerangriffe in 16 verschiedenen Ländern durchgeführt haben. WikiLeaks hatte im März darüber Dokumente enthüllt. Auch Europa soll im Visier gestanden haben.

Pompeo bezeichnete Wikileaks-Gründer Julian Assange als Betrüger und als Feigling. Assange hält sich derzeit in der Botschaft Ekuadors in London auf. Der Australier hat die USA wegen der Veröffentlichung Hunderttausender geheimer Nachrichten gegen sich aufgebracht. Er wehrt sich gegen eine Auslieferung nach Schweden, weil er von dort nach eigenen Worten in die USA gebracht werden könnte, wo im Zusammenhang mit dem WikiLeaks-Fall ermittelt wird. Die Vergewaltigungsvorwürfe aus Schweden hat er zurückgewiesen.

Von

rtr

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