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20.03.2012

16:43 Uhr

Militär-Deal

Weiteres U-Boot für Isreal

Verteidigungsminister Thomas De Maizière gab bekannt, dass Israel ein weiteres U-Boot aus Deutschland erhält. Im Jahr 2005 hatten die beiden Länder eine Übereinkunft über die Lieferung von sechs Schiffen getroffen.

Eines der ersten U-Boote, gebaut von HDW-Kiel und den Thyssen Nordseewerken, das nach Israel ging. dpa

Eines der ersten U-Boote, gebaut von HDW-Kiel und den Thyssen Nordseewerken, das nach Israel ging.

Israel erhält ein sechstes U-Boot aus Deutschland. „Es wird ein weiteres U-Boot an Israel geliefert werden“, sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière am Dienstag nach einem Gespräch mit seinem israelischen Kollegen Ehud Barak in Berlin. „Wir stehen dazu und finden das richtig“, fügte de Maizière hinzu. Die Entscheidung geht auf eine Übereinkunft der Regierungen beider Staaten aus dem Jahr 2005 zurück, die noch in die Regierungszeit von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) fiel.

Israels Marine verfügt bereits über drei solcher Boote, zwei weitere sind im Bau. Die Lieferung dieser beiden U-Boote sowie die Option für ein drittes Boot wurden 2005 festgelegt. Dabei ist jeweils eine deutsche Kostenbeteiligung vorgesehen.

De Maizière bekräftigte, dass dies auch bei der Lieferung des sechsten U-Bootes der Fall sein werde. Im vergangenen Jahr hatte es aus deutschen Regierungskreisen geheißen, Deutschland werde ein Drittel der Beschaffungskosten tragen, höchstens 135 Millionen Euro. Da die Finanzierung über den Bundeshaushalt abgewickelt wird, ist die Lieferung des U-Bootes automatisch ein öffentlicher Vorgang.

Von

afp

Kommentare (8)

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es_reicht

20.03.2012, 17:15 Uhr

Frechheit wofür alles Steuergelder verwendet werden...die solltenmal eine Volkabstimmung drüber machen, ob wir jeden Monat was zahlen möchten, damit Israel nochmehr Kriegsspielzeug bekommt...aber bloß keine Gehälter erhöhen und allen Zumuten, dass im öffentlichen Dienst gestreikt wird.

hofrichter

20.03.2012, 21:36 Uhr

Ist das überhaupt erlaubt? Ich denke nicht.
Israel droht doch schon seit Wochen mit einem Angriffskrieg auf den Iran.

Hierzu ein Zitat aus Wikipedia: "Paragraph 6 des KrWaffKontrG verbietet unter anderem die Lieferung von Waffen an einen anderen Staat, wenn die Gefahr besteht, dass die Kriegswaffen bei einer friedensstörenden Handlung, insbesondere bei einem Angriffskrieg, verwendet werden. Die Lieferung von Kriegswaffen in Krisengebiete ist damit untersagt."

Sollte man da nicht Anzeige gegen die Bundesregierung erstatten?

VornameNachname

21.03.2012, 04:06 Uhr

+WIESO sind denn die schon seit vielen Jahren allgemein bis in die allerletzten Gossen Deutschlands bekannten und mit vollster Zustimmung aller Teile der SteuerZahl-Bevölkerung abgesegneten ATOMwaffen-U-Boote IMMER NOCH NICHT FERTIG ???
Ich finde es unzumutbar, dieses friedliebende Opfer-Volk sooo lange auf ihre wichtigsten "Gartenbau-Geräte" warten zu lassen.
Gemäß UNserer historische Verantwortung als SchurkenStaat Täuschland haben wie bei solchen wichtigen Bestellungen doch eine gewisse Liefer-Zeit einzuhalten - nicht wahr?
Es gibt soo viele arbeitslose Werkzeugmacher, Metallbauer und Ingeneure im Land, man müsste doch daran interessiert sein, daß die Leute alle nach Bremerhafen umsiedeln und den Bau dieser Auftrags-Arbeiten kräftig vorantreiben.
Man könnte sogar weitere Werten bauen, damit die armen Opfer des 2. WK nicht noch länger auf ihre ATOM-waffel-Brateisen warten müssen.
Und wieso geben die sich mit nur 300--400 ATOM-Raketen und den wenigen anderen Waffen-Systemen, [die sie nur zum Schutz vor den pösen und aggressiven Nachtbar-Staaten zwingend brauchen] zufrieden.
Warum wird unsere deutsche Volkswirtschaft nicht komplett umstrukturiert auf reine FriedensRüstung zum Wohle des Opfer-Volkes?
Denn das Wort Holocaust bedeutet, daß im 2. WK außschließlich Üsraelis umgebracht wurden.
Alle Anderen Nationen, Völker und Menschen sind sekundär .- richtig?
Jetzt aber rasch, gebt den Leuten endlich ihre Bomben, damit Frieden einkehrt.
Amen!

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