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06.06.2014

07:03 Uhr

Militärausgaben

China investiert 145 Milliarden Dollar ins Militär

China hat sein Waffenarsenal modernisiert: Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe und Cyber-Waffen standen auf dem Einkaufszettel. Die Militärausgaben Chinas überstiegen 145 Milliarden Dollar – und fielen höher aus als angegeben.

Chinesische Soldaten paradieren: Chinas Militärausgaben befähigten das Land zunehmend, in immer größeren Entfernungen seine Muskeln spielen zu lassen. ap

Chinesische Soldaten paradieren: Chinas Militärausgaben befähigten das Land zunehmend, in immer größeren Entfernungen seine Muskeln spielen zu lassen.

WashingtonChina hat im vergangenen Jahr nach Einschätzung der USA gut 145 Milliarden Dollar für militärische Zwecke ausgegeben und damit etwa ein Fünftel mehr als von der Regierung in Peking angegeben. Das Land habe die Modernisierung seines Arsenals an unbemannten Flugzeugen, Kriegsschiffen, Kampfflugzeugen, Raketen und Cyber-Waffen fortgesetzt und damit seine Verteidigungsfähigkeit weiter erhöht, hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten jährlichen Bericht des US-Verteidigungsministeriums für den Kongress.

China habe dabei besonderen Wert darauf gelegt, sich auf Zwischenfälle im süd- und ostchinesischen Meer vorzubereiten. Seine Militärausgaben befähigten das Land zunehmend, in immer größeren Entfernungen seine Muskeln spielen zu lassen, heißt es in dem Bericht weiter. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hatte China erst vor wenigen Tagen mit ungewöhnlich deutlichen Worten vorgeworfen, mit seinen territorialen Ansprüchen die Region zu destabilisieren.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

06.06.2014, 08:23 Uhr

Vergleicht man sich mit einem nordamerikanischen Staat mit 300 Millionen Einwohner und 700 Milliarden Militärausgaben, erscheinen 145 Milliarden für die 1.2 Milliarden Einwohner als eher gering. Und dieser nordamerikanischer Staat kann auch nicht behaupten er hätte Probleme mit den Nachbarn.

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06.06.2014, 16:12 Uhr

In diesem nordamerikanischen Staat hat der militärisch-industrielle Komplex unter der Oberführung der Eigentümer des Federal Reserve System (Zentralbank-System der Vereinigten Staaten) die totale Macht. Der Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika darf lediglich einen Bewerber auf das Präsidentenamt wählen, wobei mindestens die zwei Hauptkonkurrenten auf das Präsidentenamt nur mit der Zustimmung der geheimnisvollen Macht Präsidentschaftskandidaten werden können. In den USA nennt man diesen Blödsinn tatsächlich Demokratie, andernorts wird so etwas als das was es ist benannt, - eine Plutokratie! Unterhalb der Präsidentschaft gibt es natürlich noch weiteren „pseudo-demokratischen“ Schnickschnack, der aber ähnlich vor ausgewählt bzw. gesiebt wird. Jeder Kongressabgeordnete in den USA ist von Beginn an oder spätestens nach der ersten Wahlperiode Millionär, sehr viele im Kongress sind sogar Multimillionäre.

Wer so vorgeht ist perse in der veröffentlichten Meinung im Westen „der Gute“. Würde sich das Führungsgremium der kommunistischen Partei Chinas ähnlich verhalten, könnten sie auch zu den „Guten“ gehören, selbst wenn der Militärhaushalt sich verfünffachen würde.

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