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15.10.2014

04:20 Uhr

Milliarden-Vereinbarung

Italien und China bauen Wirtschaftsbeziehungen aus

Italien und China wollen künftig enger zusammenarbeiten. Während seiner Euro-Reise einigt sich Chinas Premier Li Keqiang mit Italiens Regierungschef Matteo Renzi auf die Unterzeichnung einer Milliarden-Vereinbarung.

Italiens Regierungschef Matteo Renzi (R) drückt seinem chinesischen Amtskollegen Li Keqiang die Hand: Für Italien ist die Milliarden-Vereinbarung eine Maßnahme, um die Wirtschaft des Landes auf Trab zu bringen. AFP

Italiens Regierungschef Matteo Renzi (R) drückt seinem chinesischen Amtskollegen Li Keqiang die Hand: Für Italien ist die Milliarden-Vereinbarung eine Maßnahme, um die Wirtschaft des Landes auf Trab zu bringen.

RomItalien und China wollen wirtschaftlich noch stärker zusammenarbeiten. Beide Länder haben sich auf die Unterzeichnung von Vereinbarungen in Höhe von rund acht Milliarden Euro geeinigt, wie Italiens Regierungschef Matteo Renzi und Chinas Premierminister Li Keqiang am Dienstagabend in Rom sagten.

Li war auf der dritten Station seiner Europa-Reise zuvor von Staatschef Giorgio Napolitano empfangen worden. Erst im Juni war Renzi seinerseits zu einem Besuch in China gewesen.

Beide Regierungschefs zeigten sich zuversichtlich, die Beziehungen ihrer beiden Länder in der Zukunft noch ausbauen zu können. Ausländische Investitionen, gerade aus China, sind für das krisengeplagte Italien ein Mittel, um die gebeutelte Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Li war zuvor schon in Russland und Deutschland gewesen. Am Donnerstag und Freitag nimmt Chinas Regierungschef in Mailand am europäisch-asiatischen Gipfel (Asem) teil.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Frau Gabriele Niggenaber

15.10.2014, 08:10 Uhr

Beide Länder haben sich auf die Unterzeichnung von Vereinbarungen in Höhe von rund acht Milliarden Euro geeinigt.

Hoffentlich haben sie sich auch darauf geeinigt, dass dieses Geld nicht aufgrund von erheblichen Dumpingverträgen erwirtschaftet wird. Nach Kanada und den USA wird China in die umstrittenen Freihandelsabkommen einsteigen. Bislang geht alles zulasten der Arbeitnehmer. Im TTIP und CITA ist vereinbart worden, dass Unternehmen Staaten, bzw. deren Regierungen auf Schadenersatz verklagen können, wenn die die Gewinnerwartungen nicht eintreffen.
Das bedeutet ein uns noch vollkommen unbekanntes Ausmaß an neuen Dumpingverträgen. Doch die angepassten Einheitsmedien sagen davon nichts!

Frau Margrit Steer

15.10.2014, 14:35 Uhr

Dann soll Italien mal schön aufpassen, dass es nicht ausverkauft wird an China.

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