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08.01.2015

09:40 Uhr

Milliardeninvestitionen

China will in Südamerika groß einsteigen

Sie bringen viel Kapital mit: Die Chinesen wollen in Südamerika durchstarten und künftig hohe dreistellige Milliardensummen investieren. Denn dort liegen etliche Schätze, die das Reich der Mitte künftig heben will.

Die Regionen können gegenseitig stark voneinander profitieren – das ist die Botschaft des chinesischen Präsidenten Xi Jinping an seine lateinamerikanischen Kollegen wie etwa Luis Guillermo Solis aus Costa Rica. Reuters

Die Regionen können gegenseitig stark voneinander profitieren – das ist die Botschaft des chinesischen Präsidenten Xi Jinping an seine lateinamerikanischen Kollegen wie etwa Luis Guillermo Solis aus Costa Rica.

PekingChina will in den kommenden zehn Jahren 250 Milliarden Dollar in Lateinamerika investieren. Der Schwerpunkt liege dabei auf dem Energiesektor und der Infrastruktur, sagte Präsident Xi Jinping am Donnerstag. Auch Projekte in der Landwirtschaft, der Industrie und im Bereich von Zukunftstechnologien seien geplant. Xi sprach vor Vertretern der aus 33 Ländern bestehenden Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (CELAC), die er nach Peking eingeladen hatte. Im Ringen um Zugang zu Rohstoffen bemüht sich die Volksrepublik immer stärker um die Region, die bisher vor allem von engen Beziehungen zu den USA geprägt war.

China bezieht Rohöl aus Venezuela sowie Kupfer aus Peru und Chile. Argentinien und Brasilien verkaufen Sojabohnen in das asiatische Schwellenland, das bereits zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt nach den USA aufgestiegen ist.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr Peter Noack

08.01.2015, 10:07 Uhr

"China will in Südamerika groß einsteigen"

China will in Afrika groß einsteigen.
China will in Europa groß einsteigen.
China hat Australien schon von sich abhängig gemacht. China wird in Russland groß einsteigen.
Will China überhaupt nicht in Nordamerika einsteigen? Was werden Nafta und EU den Chinesen entgegenstellen? Nichts?

Herr Andreas Rabenstein

08.01.2015, 11:58 Uhr

China, noch die Nr.2 in der Weltwirtschaft, ist in absehbarer Zeit die Nr.1.

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