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20.03.2013

17:33 Uhr

Misstrauensvotum

Australischer Regierungschefin droht das Aus

VonUrs Wälterlin

Premierministerin Julia Gillard könnte sich noch diese Woche einem Misstrauensvotum ihrer Arbeiterpartei gegenüber sehen. Damit ist auch die Macht der Labourpartei bedroht.

Australiens Premierminister Julia Gillard droht das Aus. ap

Australiens Premierminister Julia Gillard droht das Aus.

CanberraDer ersten Frau an der Spitze der australischen Regierung droht das politische Ende. Die Position Julia Gillards hat sich in den vergangenen Wochen weiter dramatisch verschlechtert. Stimmen Meinungsumfragen, wird die Laborpartei bei den kommenden Wahlen am 14. September die Macht an die jetzige Opposition verlieren, die konservative Regierungskoalition unter Tony Abbott. Verschiedenen Prognosen zufolge würde die Partei wahrscheinlich auf Jahre jegliche Chance auf eine Rückkehr an die Regierung verlieren, sollte Gillard bis zum September im Amt bleiben.

In Canberra gibt es Spekulationen, wonach Gillard‘s Vorgänger Kevin Rudd in den kommenden Tagen als Herausforderer auftreten könnte. Umfragen zufolge hätte die Laborpartei mit Rudd an der Spitze noch eine Chance auf Erfolg im September. In Meinungsbefragungen wird er regelmäßig als bevorzugter Premierminister genannt – weit vor Tony Abbott, und wesentlich weiter als Gillard.

Die 51-jährige ehemalige Gewerkschaftsjuristin Julia Gillard hatte Rudd im Jahr 2010 überraschend abgelöst, nachdem dieser nach einer Negativkampagne der Bergbauindustrie selbst in den Meinungsumfragen abgesackt war. Zuvor hatte Rudd versucht, steuerliche Abgaben aus den Rekordgewinnen der Rohstoffindustrie zu erhöhen. Gillard übernahm den Posten und einigte sich mit den großen australischen Rohstoffunternehmen auf ein deutlich reduziertes Steuerpaket.

Kommentare (3)

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20.03.2013, 17:53 Uhr

Wieder so eine Emanzen- so eine Quotenfrau
Wäre vielleicht mal Stoff für eine Studie
Nach Quote büllen, überemanzipiert sein, das eicht eben doch nicht

Freiheit

20.03.2013, 18:51 Uhr

Nur zur Info. In Australien ist die Medienberichterstattung bei weitem objektive und weniger eineitig als bei uns in Deutschland. So belegt u.a. eine Studie des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin, dass Politikjournalisten mit großer Mehrheit links (vor allem grün) orientiert sind und mit ihrer Arbeit die Gesellschaft beeinflussen wollen.

cosmoB

20.03.2013, 19:16 Uhr

Weil die Medien so links sind und die arme Bevölkerung so stark beeinflussen hatten wir auch nur 16 Jahre Kohlmehltau und bisher 8 Jahre (gefühlte 20 Jahre) Stillstand unter der Uckermärkerin. Wenn eine wirtschaftsnahe Zeitung wie das Handelsblatt von einer Kampagne der Murdochschmierenblätter spricht, dann wird dies auch so sein. In England hat Murdoch mit Lug und Trug auch die Öffentlichkeit manipuliert, Fox News in den USA hat grossen Einfluss auf die ungebildeten Massen, weitaus mehr als alle "linken Hetzblätter" zusammen.

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