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10.07.2015

20:00 Uhr

Mogadischu

Zehn Tote bei Anschlägen auf Hotels

Die Al-Schabaab-Miliz strebt den Sturz der somalischen Regierung an und will einen streng islamischen Staat schaffen. In der Hauptstadt des Landes haben die Islamisten zwei Hotels angegriffen. Zehn Menschen starben.

Augenzeugen berichteten von einem Selbstmordattentäter, der sein mit Sprengstoff beladenes Auto in eines der Hotels rammte. dpa

Selbstmordanschlag in Somalia

Augenzeugen berichteten von einem Selbstmordattentäter, der sein mit Sprengstoff beladenes Auto in eines der Hotels rammte.

MogadischuBei einem Angriff radikaler Islamisten auf zwei Hotels in Mogadischu sind am Freitag mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Al-Schabaab-Miliz bekannte sich zu Anschlägen auf das „Wehliya“ und das „Siyaad“ in der somalischen Hauptstadt. Ein Polizist sagte der Nachrichtenagentur Reuters später, die Belagerung des „Wehliya“-Hotels sei beendet worden. Dabei seien vier Angreifer und sechs Zivilisten ums Leben gekommen. Die Lage am zweiten Hotel war zunächst unklar. Augenzeugen berichteten von einem Selbstmordattentäter, der sein mit Sprengstoff beladenes Auto in eines der Hotels rammte.

Die Al-Schabaab-Miliz, die Verbindungen zur Al-Kaida unterhält, hat wiederholt Anschläge in Somalia verübt. Sie strebt den Sturz der somalischen Regierung an und will einen streng islamischen Staat schaffen. Auch in Kenia, dessen Militär gegen die Extremisten im Nachbarland Somalia vorgeht, hat Al-Schabaab mehrfach Attentate verübt.

Von

rtr

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