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21.10.2014

12:38 Uhr

Mysteriöses U-Boot

Schweden nannte absichtlich falsche U-Boot-Position

Doch nicht in der Nähe des Jungfrufjärden: Das Foto, das angeblich ein unbekanntes Wasserobjekt zeigt, ist woanders aufgenommen worden als zunächst behauptet. Das musste das schwedische Militär nun einräumen.

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StockholmDas schwedische Militär hat wissentlich falsche Informationen über die Position gegeben, an der ein U-Boot gesichtet worden sein soll. Die Streitkräfte räumten am Montagabend ein, dass das Foto, das sie am Sonntag dazu veröffentlicht hatten, an einem anderen Ort in den Schären aufgenommen wurde. Man habe die genaue Position nicht freigeben wollen, um dem Gegner keine Vorteile in die Hand zu geben, hieß es zur Erklärung auf der Webseite des Militärs.

In einer Pressekonferenz am Sonntag hatte der stellvertretende Leiter der operativen Streitkräfte, Anders Grenstad, eine Karte präsentiert, auf der drei Stellen markiert waren, an denen Augenzeugen auffällige Beobachtungen im Wasser gemacht hatten.

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Ein wichtiger Beweis war dabei ein Foto, das angeblich von einem Augenzeugen in der Nähe des Jungfrufjärden gemacht worden war. Das schwedische Fernsehen SVT versuchte am Montag, die Stelle zu finden und stellte fest, dass die Aufnahme an einem anderen Ort entstanden war. Als die Journalisten den Militärsprecher damit konfrontierten, gab er die Falschinformation zu.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Vittorio Queri

21.10.2014, 13:02 Uhr

>> Man habe die genaue Position nicht freigeben wollen, um dem Gegner keine Vorteile in die Hand zu geben, hieß es zur Erklärung auf der Webseite des Militärs. >>

Ganz nach Art der verlogenen Geheimdienste bzw. Staatsterroristen.

Die Geschichte mit dem U-Boot ist nur eine Ablenkung, verbunden mit dem Russen-Bashing.

Nach dem Motto : irgendwas bleibt doch hängen.

Ähnlich wie am Wochenende die Meldung des BND bezüglich der abgeschossenen Boeing.

Mit Pussy-Riot kann man ja nicht mehr kommen.

Erbärmlich.

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