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22.01.2015

11:12 Uhr

Nach Abstimmung im Industrieausschuss

Perspektive im Handel mit CO2-Zertifikaten bleibt unklar

Seit Beginn der Wirtschaftskrise kosten CO2-Zertifkate nur noch wenig, sodass Unternehmen kaum Anreize für geringere Emissionen haben. In der EU herrscht Uneinigkeit darüber, wie schnell sich daran etwas ändern soll.

Die CO2-Zertifikate sollen teurer werden, um Emissionssparanreize zu geben – darüber sind sich fast alle einig. Doch wann das geschehen soll, darüber streiten sich verschiedene Staaten in der EU. dapd

Die CO2-Zertifikate sollen teurer werden, um Emissionssparanreize zu geben – darüber sind sich fast alle einig. Doch wann das geschehen soll, darüber streiten sich verschiedene Staaten in der EU.

BrüsselIn der Europäischen Union ist der Starttermin für die Reform des Handels mit CO2-Verschmutzungsrechten weiter unklar. Der Industrie-Ausschuss im EU-Parlament konnte sich am Donnerstag auf keine gemeinsame Position einigen. Die Abgeordneten zogen wegen unklarer Mehrheitsverhältnisse ein kurz zuvor abgegebenes Votum zurück, in dem sie für 2021 als Starttermin gestimmt hatten. Damit dürfte die Abstimmung im Umweltausschuss des EU-Parlaments kommenden Monat mehr Gewicht erhalten, um die Richtung für das gesamte Plenum vorzugeben, hieß es in Parlamentskreisen. Der Umweltausschuss werde voraussichtlich für 2017 als Starttermin der Reform stimmen und damit die Position Deutschlands unterstützen.

Die EU-Kommission hatte 2021 als Starttermin der Reform vorgeschlagen, die unter anderem von Polen, dessen Wirtschaft von Energie aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken abhängig ist, kritisch gesehen wird. Die 28 EU-Staaten müssen ebenfalls noch über die Reform entscheiden

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Der Handel mit CO2-Zertifikaten ist das wichtigste Instrument der EU zur Eindämmung des Treibhausgas-Ausstoßes. Unternehmen, die umweltfreundlich produzieren oder Strom erzeugen, können nicht benötigte zugeteilte Rechte über die Börse verkaufen. Wer mehr braucht, muss zusätzliche erwerben. Wegen der Wirtschaftskrise sind seit Jahren zu viele Rechte auf dem Markt und die Preis der Zertifikate deshalb im Keller. So entsteht kaum ein Anreiz für zusätzlichen Klimaschutz. Die EU will nun über eine sogenannte Marktstabilitätsreserve die Zertifikate-Menge reduzieren.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.01.2015, 11:38 Uhr

Mit der Energiewende/EEG betreibt EU-Deutschland die größte Natur- und Umweltzerstörung. Ganze Naturlandschaften (Wälder, Wiesen, Naturschutzgebiete) werden mit den Windmühlen und Solarparks versiegelt und zu riesigen Industriegebieten umgestaltet. Weiterhin sorgt die Energiewende (Erneuerbare Energien) dafür, dass noch mehr Kohle verfeuert wird, weil ja aus grün-Sozialistsicher Ideologie die Kernkraftwerke ach gechlossen erden müssen. Der größte Feind der Umwelt und der Natur sind die Erneuerbaren Energien = Energiewende. EEG Abschaffen - JETZT! Danke!

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