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26.07.2012

07:52 Uhr

Nach Amoklauf

Obama will Waffen stärker kontrollieren

Barack Obama hat sich auf einer Veranstaltung für schärfere Kontrollen beim Waffenkauf ausgesprochen. Der US-Präsident versicherte, mit Mitgliedern beider Parteien an einem Konzept zur Reduzierung von Gewalt zu arbeiten.

Obama: Keine heißen Eisen auf US-Straßen

Video: Obama: Keine heißen Eisen auf US-Straßen

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New OrleansUS-Präsident Barack Obama hat sich nach dem Amoklauf in einem Kino mit zwölf Toten für bessere Kontrollen beim Waffenkauf ausgesprochen. Er gehe davon aus, dass viele Waffenbesitzer mit ihm übereinstimmen würden, dass ein Sturmgewehr in die Hand von Soldaten und nicht in die von Kriminellen gehöre, sagte Obama nach Angaben des Weißen Hauses am Mittwochabend bei einer Veranstaltung in New Orleans (Louisiana).

Die meisten Waffenbesitzer würden ihn wohl zustimmen, dass alles getan werden müsse, um Kriminelle vom Erwerb von Waffen abzuhalten, sagte Obama. Geistig Verwirrte sollten nicht so leicht an Waffen kommen können.

Er arbeite weiter mit Mitgliedern beider Parteien, religiösen Gruppen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um zu einem Konsens über die Reduzierung der Gewalt zu kommen. Das beziehe sich nicht nur auf die Gewalt mit Waffen. Gewalt suche die größten Städte und die kleinsten Orte heim, sagte Obama. Sie töte Amerikaner jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft.

Der 24 Jahre alte James Holmes soll bei einer „Batman“-Kinopremiere in Colorado zwölf Menschen getötet haben. Bei dem Überfall soll er in dem Kino mit einem Sturmgewehr, einer Schrotflinte und zwei Glock-Pistolen um sich geschossen haben.

 

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

26.07.2012, 08:36 Uhr

"...bessere Kontrollen beim Waffenkauf ..."

ja klar und menschen die 'böses' planen lassen sich davon behindern.

mir scheint das wir das problem von einer anderen seite betrachten sollten.


wenn menschen die verantwortlich mit waffen umgehen eine solche dabei haben könnente dann wären doch solche amokläufe garnicht erst möglich, weil immer jemand da wäre der etwas unternehmen könnte.(evtl gleich mehr)

evtl kann man den gedanken ein bischen mit dem wettrüsten im kalten krieg vergleichen nur das eine seite keine armee hat was würden dann passieren? oder was würde passieren wenn die polizei keine waffen hätte?


wenn jeder verbrecher damit rechnen müßte das eine beliebige menge an menschen ihn sofort stoppen könnte was würde dann passieren?

Account gelöscht!

26.07.2012, 12:48 Uhr

...das würde bedeuten, dass dann jeder auch gleich die Richter-Stellung und die Aufgaben der Polizei einnimmt? Das kann wohl kaum richtig sein.

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