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27.01.2015

13:58 Uhr

Nach Angriff auf Mariupol

EU will Druck auf Russland erhöhen

Wegen der andauernden Kämpfe in der Ostukraine wollen die Staats- und Regierungschefs der EU den Druck auf Russland erhöhen. Experten werfen Putin vor, die Separatisten militärisch zu unterstützen.

Bei dem jüngsten Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Mariupol sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Die EU-Außenminister wollen nun „angemessene Schritte“ prüfen. ap

Bei dem jüngsten Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Mariupol sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Die EU-Außenminister wollen nun „angemessene Schritte“ prüfen.

BrüsselDie EU-Staats- und Regierungschefs wollen wegen der Kämpfe in der Ostukraine den Druck auf Russland erhöhen.

Nach dem jüngsten Raketenangriff auf die südostukrainische Stadt Mariupol sollten die Außenminister der Gemeinschaft bei ihrem Treffen am Donnerstag „angemessene Schritte prüfen, besonders weitere restriktive Maßnahmen“, heißt es in einer am Dienstag vom EU-Ratspräsidium veröffentlichten Erklärung der 28 EU-Regierungschefs.

Ziel müsse eine schnelle und umfassende Umsetzung des im September ausgehandelten Minsker Abkommens zu einer Befriedung der Lage in der Ostukraine sein. „Wir fordern Russland auf, das Vorgehen der Separatisten zu verurteilen und das Minsker Abkommen umzusetzen“, heißt es in der Erklärung.

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EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte bereits am Samstag gefordert, dass Europa nun entschieden auf den Angriff reagieren müsse, bei dem mehr als 30 Menschen starben. Der Raketenbeschuss auf Mariupol wird den prorussischen Separatisten zugeschrieben. Die EU und die Nato werfen Russland vor, die Separatisten militärisch zu unterstützen.

Die EU hat gegen Russland bereits im vergangenen Jahr Wirtschaftssanktionen verhängt. Auf dem informellen EU-Gipfel am 12. Februar könnte über weitere Sanktionen entschieden werden.

Von

rtr

Kommentare (7)

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Herr Vittorio Queri

27.01.2015, 14:20 Uhr

>> Wegen der andauernden Kämpfe in der Ostukraine wollen die Staats- und Regierungschefs der EU den Druck auf Russland erhöhen. >>

Sanktionen gegen Russland sind Sanktionen gegen Europa.

Mit dem Verlust von 6 Mrd. € durch Geschäftsausfälle in Russland und über 60.000 Arbeitsplätze ist die Rechnung für Deutschland schon hoch genug.

Mit einem zusätzlichen Druck erhöht sich natürlich auch die Rechnung !

Weiter so, Avanti Dilettanti !

Ruhm dem Schurkenstaat Ukraine !

Es leben die Helden der Junta in der Ukraine !

Herr Peter Spiegel

27.01.2015, 14:31 Uhr

"die Junta in der Ukraine"

Ein weiterer Sargnagel für die EU. Weiter so!

Herr simon fuchs

27.01.2015, 14:51 Uhr

Russland Sanktionen.
Mit seinen Wirtschaftssanktionen wollen die USA und die EU Russland hart treffen. Nun steht das Land vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Doch auch Deutschland hat viel zu verlieren.
Sie haben mit ihrer Sanktion Politik einen großen Scherbenhaufen hinterlassen und wissen nun nicht wie sie aus diesem wieder raus kommen.
Ich hoffe nur, der FDJ-Kanzlerin fällt dieser, von ihr mit angerichtetem Scherbenhaufen,
auf die Füße.
Dies zeigt wider einmal, von weitsichtiger Außen und Wirtschaftspolitik hat unser Politiker und Marionetten der USA keine Ahnung.
Seit Merkel versucht zu regieren, hat sie nur verbrannte Erde hinterlassen. Es ist ein spiel mit dem Feuer, was hoffentlich nicht in einer Katastrophe endet.
Wem wird denn das in die Enge getrieben Russland schaden? Doch zuallererst wohl Deutschland und der EU. Die USA sind weit weg und haben eh mit Russland eine geringe Handelsbeziehung. Sie können jedoch hervorragend Krisen anzetteln und dann verbrannte Erde hinterlassen; Beispiele gibt es zuhauf.
Aber wir, mit unseren Marionetten in Brüssel und Berlin verschließen die Augen vor dem was daraus werden kann; sie nehmen ja nicht einmal die gerade entstehende Bürgerrechtsbewegung ernst: gar nicht auszudenken was daraus und in Kombination mit einer außenpolitischen Krise l entstehen kann...

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