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11.12.2015

02:33 Uhr

Nach Anschlag in San Bernardino

FBI vermutet Beweisstücke in See

Nach dem Angriff auf städtische Angestellte während einer Weihnachtsfeier im kalifornischen Bernardino schlagen die Aufklärungsarbeiten der Behörden eine neue Richtung ein: Taucher suchen nach Beweisstücken in einem See.

Eine Familie sitzt am Randufer und schaut dem Taucher-Team des FBI zu, während es in einem See nach möglichen Beweisstücken zu dem Anschlag im kalifornischen San Bernardino sucht. AFP

Schaulustige - FBI-Taucher

Eine Familie sitzt am Randufer und schaut dem Taucher-Team des FBI zu, während es in einem See nach möglichen Beweisstücken zu dem Anschlag im kalifornischen San Bernardino sucht.

Los AngelesBei den Ermittlungen zu dem Anschlag im kalifornischen San Bernardino haben Taucher damit begonnen, einen See in der Nähe des Anschlagsortes abzusuchen. Es gebe Hinweise darauf, dass der Attentäter Syed Farook und seine Frau Tashfeen Malik sich am Tag des Anschlages oder zuvor in der Umgebung des Seccombe Lake aufgehalten hätten, sagte David Bowdich vom FBI-Büro von Los Angeles am Donnerstag (Ortszeit).

Möglicherweise seien in dem See Beweisstücke versenkt worden. Die „Los Angeles Times“ berichtete unter Berufung auf Ermittler, die Taucher suchten nach Computer-Festplatten und anderen elektronischen Geräten.

Farook, ein pakistanischstämmiger US-Bürger, hatte am Mittwoch vergangener Woche zusammen mit seiner pakistanischen Ehefrau Malik die Weihnachtsfeier seines städtischen Arbeitgebers gestürmt. Das Paar tötete 14 Menschen und verletzte 22 weitere, bevor es von der Polizei erschossen wurde.

Die US-Bundespolizei stufte die Tat als „Terrorakt“ ein. In der Wohnung der Attentäter wurde ein großes Waffenarsenal gefunden, darunter 5000 Schuss Munition und Materialien zum Bombenbau.

Laut den Ermittlern übte das Paar Tage vor dem Anschlag auf einem Schießstand. Malik soll der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Online-Netzwerk Facebook die Treue geschworen, ihr Mann Kontakt zu islamistischen Extremisten gehabt haben.

Von

afp

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