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22.07.2015

12:22 Uhr

Nach Anschlag

Türkische Behörden sperren Twitter

Kein Twitter, kein Facebook: Nach dem Anschlag in Suruc haben die türkischen Behörden den Zugang zu diversen Social-Media-Netzwerken gesperrt. Nun fordert ein Gericht die Löschung aller Beiträge über das Unglück.

Schon häufiger ließ der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan den Twitter-Zugang in seinem Land sperren. dpa

Twitter in der Türkei

Schon häufiger ließ der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan den Twitter-Zugang in seinem Land sperren.

IstanbulNach dem Anschlag im türkischen Suruc mit 32 Toten haben die Behörden den Zugang zum Kurzmitteilungsdienst Twitter gesperrt. Twitter war am Mittwochmittag aus der Türkei nicht mehr erreichbar. Auch der Zugang zum sozialen Netzwerk Facebook war teilweise eingeschränkt.

Ein Gericht in Suruc habe die Sperre angeordnet, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Grund seien Bilder und weitere Inhalte, die auf den sozialen Medien über den Anschlag verbreitet worden seien. Sobald diese entfernt würden, werde der Zugang wieder freigegeben.

Bei dem Anschlag am Montag nahe der syrischen Grenze waren 32 Menschen getötet und etwa Hundert Menschen verletzt worden. Nach Regierungsangaben deuten erste Hinweise auf einen Selbstmordattentäter der Terrormiliz IS.

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dpa

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