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05.05.2011

20:46 Uhr

Nach Bin-Laden-Tod

Obama versammelt die Nation um Ground Zero

Obama nennt bei seinem ersten Besuch am Ground Zero nicht den Namen des Mannes, der am 11. September Tausende tötete. Amerika will trauern, nicht triumphieren - und nach Bin Ladens Tod das Trauma endlich abschließen.

US-Präsident Obama legte am Ground Zero einen Blumenkranz nieder. Quelle: dapd

US-Präsident Obama legte am Ground Zero einen Blumenkranz nieder.

New YorkTausende säumen die Straßen in Richtung Ground Zero, sie drängeln sich an die Absperrgitter, halten Sternenbanner in der Hand oder selbstgemalte Plakate. „Herr Präsident, Amerika dankt Ihnen“, steht auf einem. Seit zweieinhalb Stunden wartet Sonya, eine New Yorkerin, sie ist hergekommen „für die Familien, die am 11. September jemanden verloren haben und für New York, und weil ich stolz bin auf unseren Präsidenten.“ Als die schwarze Limousine vorbeibraust, brandet Jubel auf. Da ist er, der Präsident, der gerade in den Beliebtheitsumfragen einen zweistelligen Prozentsprung nach oben gemacht hat.

Barack Obama besucht Ground Zero, vier Tage, nachdem amerikanische Spezialkräfte El-Kaida-Chef Osama bin Laden getötet haben. Es ist ein stiller Besuch. Obama spricht nicht öffentlich, keine Reden in die Mikrofone heute, dies ist kein Tag der großen Worte.

Der Präsident legt nur stumm einen Kranz nieder, unten in der Grube von Ground Zero, weiße und rote Blumen. An Polizisten und Feuerwehrleuten in ihrer Uniformen und den weißen Handschuhen schreitet er vorbei. Der Präsident will den Toten des 11. September seinen Respekt erweisen und den Helfern von damals, und die New Yorker lieben ihn dafür.

Nach der Zeremonie spricht der Präsident mit Angehörigen der Opfer, abgeschottet von der Öffentlichkeit, im privaten Rahmen, keine Presse, bitte. Dies soll keine Siegesfeier sein. Auf seinem Weg nach Ground Zero hatte Obama Halt gemacht an der  Feuerwache Engine 54 an der 8th Avenue in Midtown Manhattan – 15 Feuerwehrmänner dieser Wache kamen in den Trümmern des World Trade Center ums Leben.

Eine komplette Schicht starb. Insgesamt verloren 343 Feuerwehrleute und 60 Polizisten ihr Leben, als die Türme einstürzten. Der tödliche Einsatz gegen bin Laden "hat eine Botschaft um die Welt geschickt, aber auch eine Botschaft hier nach Hause", sagte Obama dort bei einem Treffen mit Feuerwehrleuten. Zum Tod bin Ladens erklärte er: "Wenn wir sagen, dass wir niemals vergessen werden, dann meinen wir das auch so." Bei seinen Äußerungen vermied es Obama, den Namen des Al-Kaida-Chefs zu nennen.

Kommentare (7)

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RalphFischer

05.05.2011, 20:37 Uhr

I don´t know where he is and i don´t care - G.Bush zur Frage, wo Osama ist.

Katholik65

05.05.2011, 20:50 Uhr

Welche Spezialeinheit wird Herrn George W. Bush jr. nun besuchen und Ihn zur Strecke bringen??? Der US-Präsident a.D. hat durch eine Lüge das Leben tausender Iraker (und US-Soldaten) ausgelöscht und hunderttausendfaches Leid über die Arabische Welt gebracht. Durch welche Verfassung ist sein Handeln legitimiert???

Tom

05.05.2011, 21:27 Uhr

Lasst euch nicht verarschen! Die Wahrheit kommt nach 10 Jahren langsam ans Licht, diesmal haben die USA es mit der Lügerei übertrieben, und die Massen hegen ernsthafte Zweifel an den unsinnigen Geschichten die da im Moment verbreitet werden!

Angucken:
Dr. Steve Pieczenik: Bin Laden, The Oswald Like Patsy Died 10 Years Ago!
http://www.youtube.com/watch?v=xj0pM5FoYbs

Dr. Steve R. Pieczenik hatte mehrere einflussreiche Positionen unter drei verschiedenen Präsidenten in der US-Regierung inne und arbeitet derzeit für das US-Kriegsministerim. Gestern war Dr. Steve R. Pieczenik in der Alex Jones-Show und beschuldigte die US-Regierung der Lügen. Er sagte, dass Osama Bin Laden im Jahre 2001 starb und dass er vor einer Grand Jury bezeugen würde, dass 9/11 ein Anschlag unter falscher Flagge gewesen sei, was er direkt von einem hohen General erfahren habe.

Pieczenik kann nicht als Verschwörungstheoretiker abgetan werden. Er war stellvertretender Vizeaußenminister unter Nixon, Ford und Carter und arbeitete auch für Reagan und Bush senior. Zur Zeit ist er Berater für das Kriegministerium. Er ist ehemaliger Hauptmann der US-Navy und entwickelte als Deputy Assistant Secretary of State for Management das grundlegende Regelwerk für die psychologische Kriegsführung, Terrorismusbekämpfung, Strategie und Taktiken für transkulturelle Verhandlungen etc. für das Außenministerium. Weiterhin diente er unter den Außenministern Kissinger, Cyprus Vance, George Schultz und James Baker als leitender Politikstratege.

Pieczenik erzählte schon im April 2002 in einer Alex Jones Show, dass Bin Laden seit Monaten tot sei und dass dies der US-Regierung vor der Invasion Afghanistans bekannt gewesen wäre. Pieczenik arbeitete mit Bin Laden persönlich während der Zeit der sowjetischen Besatzung Afghanistans zusammen.

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