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30.12.2014

01:29 Uhr

Nach Bitte um Hilfe

USA senden Schiff zur Suche nach AirAsia-Flugzeug

Von der vermissten AirAsia-Machine und ihren 162 Insassen fehlt bisher jede Spur. Deshalb baten die indonesischen Behörden auch die USA um Hilfe bei der Suche. Die schicken nun die „USS Sampson“ der US-Marine.

Ein indonesischer Marine-Polizist checkt noch einmal die Umgebung: Schiffe und Flugzeuge aus Indonesien, Australien, Singapur und Malaysia hatten am Montag in der Java-See nach dem malaysischen Passagierflugzeug gesucht. Auch Peking will Flugzeuge und Schiffe entsenden. ap

Ein indonesischer Marine-Polizist checkt noch einmal die Umgebung: Schiffe und Flugzeuge aus Indonesien, Australien, Singapur und Malaysia hatten am Montag in der Java-See nach dem malaysischen Passagierflugzeug gesucht. Auch Peking will Flugzeuge und Schiffe entsenden.

WashingtonAuch die USA beteiligen sich nun an der Suche nach dem in Südostasien verschwundenen AirAsia-Passagierflugzeug. Auf Bitte der indonesischen Regierung sei das Schiff „USS Sampson“ zur Unterstützung in die Region geschickt worden, teilte die 7. Flotte der US-Marine am Dienstag mit.

Der Zerstörer solle im Laufe des Tages eintreffen und mit der Such- und Rettungsaktion beginnen. Die „USS Sampson“ ist derzeit im westlichen Pazifik im Einsatz.

Das Verschwinden von Air Asia Flug 8501

Start

Flug Air Asia 8501 hebt am Sonntagmorgen um 05.31 Uhr Ortszeit (23.31 Uhr MEZ) vom Flughafen Surabaya ab und nimmt Kurs auf Singapur.

Quelle: AP

Letzter Funkkontakt

Der Pilot und die Bodenkontrolle der indonesischen Luftfahrtbehörden haben um 06.31 Uhr letztmals Kontakt. Der Pilot bittet um Erlaubnis, den Kurs nach links zu ändern und auf eine Höhe von 34.000 Fuß (10.360 Meter) zu steigen, um Wolken zu umfliegen. Ein Notsignal aus dem Cockpit gab es jedoch nicht, wie Djoko Murjatmodjo sagte, Indonesiens amtierender Generaldirektor für Transport.

Kein Kontakt mehr

Nach Angaben der Fluggesellschaft Air Asia ist der Airbus A320-200 zum Zeitpunkt des letzten Kontakts auf der vorgesehenen Flugroute. Nach Murjatmodjos Worten wird vermutet, dass der Flieger über der Javasee verschwand, und zwar zwischen Tanjung Pandan auf der Insel Belitung und Pontianak auf dem indonesischen Teil der Insel Borneo.

Suche startet

Die drei umliegenden Staaten Indonesien, Singapur und Malaysia starten eine Suchmission. Drei indonesische Flugzeuge werden zur mutmaßlichen Stelle des Verschwindens entsandt, Singapur stellt zwei C-130-Flugzeuge.

Angehörige am Flughafen

Dutzende Angehörige der Menschen an Bord des vermissten Flugzeugs strömen zum Flughafen Surabaya und warten in einem Raum gemeinsam auf Nachricht.

Air-Asia-Chef meldet sich via Twitter

Der malaysische Chef von Air Asia, Tony Fernandes, meldet sich über Twitter zu Wort: „Danke für eure Gedanken und Gebete. Wir müssen stark bleiben.“ Später kündigt er an, selbst nach Surabaya zu reisen.

Schiffe und Flugzeuge aus Indonesien, Australien, Singapur und Malaysia hatten am Montag in der Java-See nach dem malaysischen Passagierflugzeug gesucht. Auch Peking erklärte sich bereit, Flugzeuge und Schiffe zu entsenden.

Der Chef der indonesischen Suchmannschaften, Bambang Soelistyo, sagte, die Maschine mit 162 Insassen sei wahrscheinlich abgestürzt und liege nun wohl in der Java-See „auf dem Meeresgrund“.

Verschollene Air-Asia-Maschine: Flug verpasst – und nur deshalb noch am Leben

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Sie wollte Sylvester auf der Insel Java verbringen, doch die zehnköpfige Familie aus Indonesien verpasste ihren Flug – die verschwundene Air-Asia-Maschine. „Ich habe nur noch geweint“, sagt eine der Erwachsenen.

Flug QZ8501 war am Sonntagmorgen um 05.20 Uhr Ortszeit von Surabaya auf der indonesischen Insel Java Richtung Singapur gestartet. Die Verbindung zu dem Airbus A320-200 brach um 05.35 Uhr ab.

Ein Notsignal setzte die Maschine nicht ab. Kurz vor dem Verschwinden beantragte der Pilot aber wegen schwerer Stürme, die Maschine rund 1800 Meter höher steuern zu dürfen. Dies wurde ihm aus Sicherheitsgründen verweigert.

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