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02.09.2015

17:57 Uhr

Nach Börsen-Crash

Chinas Behörden gehen verstärkt gegen Spekulanten vor

Aus Angst vor einer weiteren Abwertung des Yuan greift Peking zu drastischen Mitteln: Nicht nur sollen Kapitalreserven für den Kauf von Währungsderivaten zurückgelegt werden. Auch windige Händler müssen sich fürchten.

Aus Angst vor einer weiteren Abwertung der Landeswährung hat die chinesische Regierung ihr Engagement gegen illegale Finanz-Aktivitäten verstärkt. dpa

Angst vor Yuan-Abwertung

Aus Angst vor einer weiteren Abwertung der Landeswährung hat die chinesische Regierung ihr Engagement gegen illegale Finanz-Aktivitäten verstärkt.

Hongkong/ShanghaiChinas Behörden wollen Wetten auf die Abwertung der Landeswährung Yuan erschweren. Die Zentralbank will dies über bestimmte Kapitalreserven erreichen, die ab Oktober für den Kauf aller Währungsderivate beiseitegelegt werden sollen, wie aus einem Dokument hervorgeht, das die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch einsehen konnte. Damit sollen Wetten auf weitere Kursverluste des Yuan teurer werden. Dessen Abwertung hatte die Finanzmärkte kürzlich in Unruhe versetzt.

Die Behörden nehmen zudem drei Betreiber von Handelsplattformen ins Visier, die ungeeigneten Investoren Geschäfte ermöglicht haben sollen. Die Wertpapieraufsicht kündigte an, die Unternehmen würden sanktioniert. So würden die Einnahmen der Handelsplattformen aus diesen Geschäften beschlagnahmt. Zusätzlich müssten die drei Firmen eine Strafe zahlen. Die Behörden gehen seit den Börsen-Turbulenzen gegen verstärkt gegen illegale Aktivitäten an den Finanzmärkten vor.

Von

rtr

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