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12.01.2015

20:22 Uhr

Nach „Charlie Hebdo“-Attentat

USA räumen Versäumnis bei Pariser Marsch ein

Alle waren sie dabei, nur einer fehlte und das fiel auf: Die USA räumen ein, dass beim Pariser Trauermarsch Barack Obama hätte mitlaufen müssen. Das Weiße Haus hat die Veranstaltung offensichtlich unterschätzt.

Alle dabei, nur keiner aus den USA: Die Staats- und Regierungschef beim Trauermarsch am vergangenen Sonntag in Paris. ap

Alle dabei, nur keiner aus den USA: Die Staats- und Regierungschef beim Trauermarsch am vergangenen Sonntag in Paris.

WashingtonDie USA haben eingeräumt, das ein ranghoher Politiker an der Kundgebung zum Gedenken der Anschlagsopfer am Sonntag in Paris hätte teilnehmen sollen. Der Sprecher des Präsidialamtes, Josh Earnest, sagte am Montag in Washington, Präsident Barack Obama wäre gern nach Paris gereist. Rund 1,6 Millionen Menschen hatten sich allein in Paris versammelt, um der 17 Todesopfer der islamistischen Attentäter zu gedenken.

Auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs nahmen an der größten Kundgebung seit Ende des Zweiten Weltkrieges teil. Darunter waren Frankreichs Präsident Francois Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Premierminister David Cameron. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas reihten sich ebenfalls ein.

Von

rtr

Kommentare (7)

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Herr Jürgen Jantschik

12.01.2015, 20:54 Uhr

Die Interessen und das Wohl Europas interessieren die USA und deren Administration einen feuchten Kehricht ! Mittlerweile merken das immer mehr Bürger ! Nur die Politiker in Brüssel und in unserer Bundesregierung merken das nicht ! Die USA interessiren sich allenfalls für Europa, wenn sie selbst die Europäer brauchen, um Unterstützung für ihre Kriege zu erhalten !

Herr peter Spirat

12.01.2015, 21:07 Uhr

Um so mehr freue ich mich, dass so viele Repräsentanten der Welt dabei waren.

Herr Ercole Domenico

13.01.2015, 07:37 Uhr

Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit?

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