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08.12.2016

08:24 Uhr

Nach dem Putschversuch

Operation gegen führende Gülen-Anhänger in Türkei

Nach dem Putschversuch in der Türkei greift Ankara hart durch. Nun startet die türkische Polizei eine Operation gegen hochrangige Anhänger des Predigers Fethullah Gülen. Ziel sei die Festnahme von 58 Anführern.

Der türkische Präsident macht den Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. dpa

Recep Tayyip Erdogan

Der türkische Präsident macht den Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich.

IstanbulFünf Monate nach dem Putschversuch in der Türkei hat die Polizei eine Operation gegen hochrangige Anhänger der Bewegung des Predigers Fethullah Gülen begonnen. Ziel sei die Festnahme von 58 Anführern der Gülen-Bewegung, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag. Die Operation erstrecke sich auf 16 der 81 türkischen Provinzen, das Zentrum sei die Wirtschaftsmetropole Istanbul.

Die Regierung macht den in den USA lebenden Prediger Gülen für den Putschversuch von Mitte Juli verantwortlich. Gülen weist das zurück. Im Zusammenhang mit dem Putschversuch wurden Medienberichten zufolge mehr als 36.000 Menschen in Untersuchungshaft genommen. Mehr als 75.000 zivile Staatsbedienstete und Angehörige der Sicherheitskräfte wurden entlassen, Tausende weitere suspendiert.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Günther Schemutat

08.12.2016, 12:14 Uhr

Das gute an Erdogan ist eben , dass er sich soviel neue Feinde geschaffen hat, das
sein Leben nur noch eine kleine Restzeit hat. Sollte er 2017 die kommenden Anschläge überstehen , dann nur weil er sich in seinen Sultan Palast einschließen muss und nur die Familie bewacht ihn.

Die Folterungen an seinen Landsleuten zeigt auch, dass Schröder und Fischer
bei der Auslieferung von Öcelan an die Türkei ein Verbrechen begangen haben , wo doch jeder Mörder Migrant bei uns lebenslangen Schutz genießt. hat man Öcalan
den türkischen Schergen zur Folterung vorgeworfen. Nach jedem Anschlag der PKK wird Öcalan mit Sicherheit bis heute gefoltert werden .

Danke dafür SPD und Grüne.

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