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14.06.2011

00:11 Uhr

Nach dem Wahlsieg

Sorge in der Union über türkischen EU-Kurs

Nach dem klaren Wahlsieg des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan sorgen sich verschiedene Unionspolitiker um den türkischen Anti-EU-Kurs und haben die Türkei aufgefordert sich wieder mehr an Europa zu orientieren.

Die türkische Staatsflagge (l) weht neben der EU-Fahne in Istanbul. Quelle: dpa

Die türkische Staatsflagge (l) weht neben der EU-Fahne in Istanbul.

DüsseldorfFührende Unionspolitiker haben den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyib Erdogan nach seinem klaren Wahlsieg aufgefordert, sich künftig wieder mehr an Europa zu orientieren. „Die Türkei ist Teil einer europäischen Wertegemeinschaft. Wir erwarten, dass sie das auch bleibt“, sagte Unionsfraktionsvize Andreas Schockenhoff der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU). „Für die Türkei gibt es zwei Versuchungen: einen übersteigerten Nationalismus und islamistische Abwege. Die gilt es zu verhindern“, sagte der CDU-Politiker demselben Blatt.

Polenz sieht aber auch die EU in der Pflicht. „Wenn man die Sorge hat, dass sich die Türkei von Europa entfernt, muss man alles dafür tun, dass das nicht geschieht. Auch die EU hat eine Verantwortung gegenüber der Türkei“, sagte er. „Es gibt immer wieder türkei-kritische Äußerungen von europäischen Politikern. Die sind natürlich kontraproduktiv.

Gewalt nach Wahlen in der Türkei

Video: Gewalt nach Wahlen in der Türkei

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Von

dpa

Kommentare (8)

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Rainer_J

14.06.2011, 00:47 Uhr

Die EUdSSR geht gerade unter. Die Türkei wird islamisch.

Wer soll jetzt Israel retten?

Es war zu taktisch und wenig strategisch mitten unter den Wölfen einen Staat zu errichten. Jetzt sollte man beten, Das hilft wenigstens.

Account gelöscht!

14.06.2011, 01:23 Uhr

Ihr könnt, nach dem ihr 50 Jahre alles richtig gemacht habt, nicht in wenigen kommenden Jahren alles wieder versauen.

Ich bin absolut davon überzeugt. In Wirklichkeit habt ihr es nur gut gemeint mit uns, und uns bis heute vor euch beschützt. Warum wollt ihr jetzt andere Wege gehen ?
Was haben wir verbrochen ?


Ich hoffe es ändert sich am Status Quo zukünftig nichts,
es war doch bis heute alles so unharmonisch harmonisch.
Und das sollten wir auch so beibehalten.

Account gelöscht!

14.06.2011, 02:16 Uhr

„Wenn man die Sorge hat, dass sich die Türkei von Europa ENTFERNT, muss man alles dafür tun, dass das nicht geschieht. Auch die EU hat eine VERANTWORTUNG gegenüber der Türkei“

Wer ENTFERNT sich von wem?? Oder wer hat sich zu erst von wem ENTFERNT ??
Die Türkei wird seit einem halben Jahrhundert in der EU bzw.damals EWG nicht willkommen geheissen, ausser der Potenzial der jungen fleissigen Arbeitskraefte in den 60'ern mit dem Anwerbeabkommen. Wobei diese Arbeitskraefte von beiden Seiten alleinegelassen aber auch nicht nach 2 jahren wie vereinbart nach dem Rotationsabkommen losgelassen wurden und ihre eigene türkische Kultur besonders in Deutschland gebildet haben, wo sie mehr und mehr in ihrem muslimischen Glauben festgehalten haben.Dadurch haben die Fundamentalisten freizügig ihre Sache erledigt wo die Gelder und die Kopftücher in die Atatürk's laizistische Türkei importiert wurden. Viele Europaer merken den Unterschied zwischen den Türken in der Türkei und Deutschland erst als Urlauber. Natürlich mehr als Studienreisende wenn nicht gleich als Badeurlauber unter der Sonne in einem All inklusive Hotel. Ausserdem sollte nicht übersehen werden, dass seit 30 jahren die türkische Bevölkerung keine Reisefreiheit in Richtung Europa hat. Also Europaer macht den Türken nichts vor als sei an allem die Türkei alleine Schuld!

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