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06.06.2012

06:20 Uhr

Nach Drohnenangriff

Al-Kaidas Nummer zwei ist tot

Es ist der wohl schwerste Schlag gegen das Terrornetzwerk Al-Kaida seit der Tötung von Osama bin Laden: Al-Kaidas Nummer zwei Abu Jahia al Libi ist bei einem Drohnenangriffen in Pakistan getötet worden.

Abu Jahia al Libi, einer der Anführer des Terrornetzwerkes Al Kaida, ist bei einem Drohnenangriff der USA getötet worden. Reuters

Abu Jahia al Libi, einer der Anführer des Terrornetzwerkes Al Kaida, ist bei einem Drohnenangriff der USA getötet worden.

WashingtonIn pakistanischen Geheimdienstkreisen ist der Tod des Al-Kaida-Vizechefs Abu Jahia al Libi bestätigt worden. Einzelheiten nannte der Gewährsmann nicht. Zuvor hatte das Weiße Haus in Washington mitgeteilt, al Libi sei getötet worden. Nach Angaben eines US-Regierungsvertreters kam er bei einem Drohnenangriff in Pakistan ums Leben.

Die Nummer zwei des Terrornetzwerks Al-Kaida war nach Angaben aus US-Kreisen das Ziel der jüngsten CIA-Drohnenangriffe in Pakistan. Zunächst war man sich in Washington nicht sicher, ob Abu Jahia al Libi bei den Angriffen in den vergangenen zwei Tagen tatsächlich getötet wurde, schließlich wurde der Tod des Libyers aus den USA bestätigt. Es ist der schwerste Schlag gegen das Terrornetzwerk seit der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden im Mai 2011.

Den Kreisen zufolge wurden von Raketen, die von unbemannten Flugzeugen abgefeuert wurden, weniger als fünf Menschen getötet. Pakistanische Sicherheitskreise in Peshawar sprachen dagegen von acht Toten. Pakistan fordert ein Ende der Drohnenangriffe.

Al Libi wurde zweithöchster Al-Kaida-Führer, nachdem der Ägypter Ajman al Sawahiri nach der Tötung Osama bin Ladens vor einem Jahr die Führung des Terrornetzwerks übernahm. Seitdem haben die USA mehr als ein Dutzend ranghoher Al-Kaida-Mitglieder getötet oder gefangen genommen.

Das Weiße Haus führt eine Liste mit mutmaßlichen Terroristen, die getötet oder gefangen genommen werden sollen. Sie wird von den Streitkräften und dem Geheimdienst CIA erstellt und letztlich vom Präsidenten gebilligt. Für die Ergreifung al Libis war eine Belohnung von einer Million Dollar ausgesetzt.

Kommentare (23)

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Ben

05.06.2012, 10:48 Uhr

Und wieder wird Al-Kaida - das selbst aufgebaute "Terrornetzwerk" aus der Schublade geholt.....
Vorbereitung um einem bald erfolgenden "Terroranschlag" mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen ?
Man muss schon sehr gehirngewaschen zu sein um es zu glauben.....
Steht der nächste "Inside Job" bei der Olympiade an ??

AgainstTheThruth

05.06.2012, 10:52 Uhr

ich glaube nicht an einen inside job in gb. das würde doch nur argwohn hervorrufen. vielleicht gibts ja eher bei der em terroranschläge. vielleicht in der ukraine? möglich wärs schon.

Account gelöscht!

05.06.2012, 11:10 Uhr

Wollen sie einen beweis ?
Wollen sie erst einen Terroranschlag sehen bevor sie es glauben ?
Wo wohnen sie ???

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